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Wiesenhof und Peta beharken sich

Nachdem der Zuschauer am Mittwoch zur besten Sendezeit in der Reportage „Das System Wiesenhof“ gravierende Tierschutzverstöße gesehen hat, steht die Geflügelbranche und insbesondere der Konzern PHW, zu dem Wiesenhof gehört, massiv unter Beschuss. Seit der Ausstrahlung gingen über tausend Mails bei dem Unternehmen ein, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Lesezeit: 2 Minuten

Nachdem der Zuschauer am Mittwoch zur besten Sendezeit in der Reportage „Das System Wiesenhof“ gravierende Tierschutzverstöße gesehen hat, steht die Geflügelbranche und insbesondere der Konzern PHW, zu dem Wiesenhof gehört, massiv unter Beschuss. Seit der Ausstrahlung gingen über tausend Mails bei dem Unternehmen ein, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

 

Noch in der Nacht zum Donnerstag habe der Unternehmer Paul-Heinz Wesjohann eine erste Entscheidung getroffen. Ein Sprecher erklärte, die Bilder von der brutalen Ausstallung stammten aus den Ställen einer externen Firma im Raum Cloppenburg. Dort traten Dienstleister auf, die jetzt sofort entlassen werden sollten. „Die Bilder, die wir gesehen haben, sind absolut inakzeptabel und verstoßen gegen das Tierschutzgesetz“, so das Unternehmen. Diese Szenen seien allerdings das einzig neue an dem Bericht gewesen, alle anderen Bilder stammten aus dem Jahr 2009 und wurden von der Tierschutzorganisation Peta gestellt.

 

Der Verein hat laut der Süddeutschen nun bei der Generalstaatsanwaltschaft Oldenburg Strafanzeige gegen mehrere Verantwortliche von Wiesenhof gestellt. Es gebe Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. "Was hier passiert ist, ist Normalität in deutschen Geflügelställen. Jeder weiß von den Praktiken der „Fleisch-Mafia“ und dennoch stellen die Veterinärämter Persilscheine aus", erklärt Peta-Aktivist Edmund Haferbeck.


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Wiesenhof hält dagegen: Peta würde den Fall nur hochziehen, um Spenden zu erhalten. Seit Anfang 2010 klagen beide Seiten gegeneinander wegen eines ähnlichen Falls auf einem Geflügelhof in Twistringen.  Die meisten Punkte der einstigen Klage von Peta habe das Gericht aber schon eingestellt.

 

Nun überlegt Wiesenhof offenbar, zu jedem Transport von Schlachttieren zusätzlich einige Leute zur Kontrolle zu schicken. Zudem würden die Mitarbeiter Kittel mit Nummern tragen, um sie bei Verstößen identifizieren zu können. Für Unternehmer, die für Wiesenhof arbeiten, sei PHW allerdings nicht verantwortlich, stellte Firmengründer Wesjohann nochmals klar. Er beteuert, dass es keine Verstöße oder Tonnen gefüllt mit Kadavern in seinen Ställen gebe. (ad)


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