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Bayerische Bioverbände zuversichtlich für 2023

Trotz des Dämpfers im Vorjahr sind die Bioverbände in Bayern optimistisch. Der geringere Zuwachs an Betrieben entlastet den Markt. Zudem hat sich die Förderung verbessert.

Lesezeit: 2 Minuten

Bei den bayerischen Bioanbauverbänden Bioland, Naturland, Biokreis und Demeter ist die Zahl der Mitgliedsbetriebe 2022 im Vergleich zum Vorjahr leicht um etwa 2,6 % gestiegen. Die von Verbandsbetrieben bewirtschaftete Fläche beträgt nun 335.939 ha und ist um 1,5% gestiegen. In Bayern wurden zum 30.6.2022 in Summe 413.869 ha Fläche oder 13,3 % der landwirtschaftlichen Fläche ökologisch bewirtschaftet.

„Das ist, angesichts der zum Teil angespannten Marktlage, zwar ein positives Zeichen. Doch reicht dieses Wachstum bei Weitem nicht aus, um das im bayerischen Naturschutzgesetz festgelegte Ziel von 30 % Ökolandbau bis 2030 zu erreichen“, sagt Hubert Heigl, erster Vorsitzender der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ).

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Die Verbände schauen dennoch zuversichtlich ins neue Jahr. Denn laut Heigl konnte erreichen werden, dass es ab 2023 über das neue bayerische Kulturlandschaftsprogramm (Kulap) eine deutlich verbesserte Förderung für den Ökolandbau in Bayern gebe. Zusätzlich brauche es aber auch positive Nachfrage-Signale. „Die wieder zunehmende Außer-Haus-Verpflegung in öffentlichen Kantinen und Mensen bietet hier einen großen Hebel“, so Heigl weiter.

Stimmung bei Bioackerbauern wieder besser

Laut Andreas Hopf, Geschäftsführer der Vermarktungsgesellschaft Bio Bauern mbH, hat sich die negative Stimmung der Bioackerbauern, die im Winter 21/22 wegen der extremen Preissteigerungen für konventionelles Getreide herrschte, wieder gedreht. Der Absatz sei trotz Verschiebungen zum Discount stabil gewesen, sodass es derzeit keine Übermengen an Biogetreide gebe. „Die lokalen und regionalen Wertschöpfungsketten haben sich als stabil und resilient erwiesen“, lobt Hopf

Sehr stark gestiegen sei die Nachfrage nach pflanzlichen Drinks aus Biohafer und -soja. Auch die Fleischersatzprodukte aus Bioleguminosen haben laut Hopf kräftig zugelegt. Das Angebot an Bioölsaaten und -körnerleguminosen sei sogar als knapp einzustufen.

„Preise für Ökogetreide 50 bis 80 % über konventioneller Ware“

Die Erzeugerpreise für Biogetreide seien um 2022 um 10 bis 20 % gestiegen und der Abstand zwischen konventionellem und Ökogetreide liege jetzt wieder bei 50 bis 80 %. „Durch den verbesserten Marktpreis und die höhere Kulap-Förderung ist der Ökoackerbau wieder betriebswirtschaftlich sinnvoll“, sagt Hopf.

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