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topplus Ernte-Prognose 2023

Coceral wagt mutige EU-Ernteschätzung für 2023

Die europäischen Getreide- und Ölsaatenhändler haben eine erste Prognose für die EU-Ernte 2023 abgegeben. Der Branchenverband Coceral rechnet mit einem deutlichen Plus gegenüber 2022.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Dachverband der europäischen Getreide- und Ölsaatenhändler (COCERAL) hat eine erste von üblicherweise 4 Vorausschauen zur europäischen Getreideernte 2023 veröffentlicht. Grundlage sind die Anbauflächen, die bei den Wintersaaten weitgehend feststehen sowie die verbleibenden Flächen für die geschätzten Sommersaaten. Als 2. Komponente werden durchschnittliche Trenderträge zugrunde gelegt. Das Ergebnis ergibt eine Durchschnittsernte zum Zwecke einer ersten Orientierung mit der Unterstellung, dass keine erheblichen witterungsbedingten Abweichungen auftreten.

Insgesamt über 20 Mio. t mehr als 2022 erwartet

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Für die EU-27 schätzt Coceral eine Erntemenge von 282,5 Mio. t (Vorjahr 261,7 Mio. t). Das 5-Jahresmittel errechnet sich auf 272,2 Mio.t für die EU-27. Dazu kommt noch Großbritannien mit einer durchschnittlichen Ernte von rd. 22 Mio. t. Im Ergebnis soll die EU-Getreideerzeugung 2023 um rd. 10 Mio. t bzw. 3,6 % über dem mehrjährigen Mittel liegen. Dabei ist festzuhalten, dass sich im Vergleichszeitraum mehrere Trockenjahre gehäuft haben.

Im Vergleich zum Vorjahr 2022 gibt es erhebliche Veränderungen aufgrund der unterschiedlichen Witterungsbedingungen in den einzelnen Mitgliedstaaten. Die 2022 von extremer Trockenheit betroffenen Länder wie Ungarn, Spanien, Rumänien und Italien erreichen mit den angenommenen Durchschnittserträgen für 2023 erhebliche Zuwächse zum miserablen Vorjahr. Dagegen soll die deutsche Getreideerzeugung bei wenig veränderter Anbaufläche ertragsbedingt leicht zurückfallen.

11 Mio. t mehr EU-Weizen als 2022?

Die Weizenernte der EU-27 wird auf 136,5 Mio. t (Vorjahr 125,5 Mio.t) veranschlagt. Die Erzeugung von Gerste schätzt Coceral auf 53,2 Mio.t (Vorjahr 51,4 Mio. t). Trotz einer etwas niedriger angenommenen Maisfläche sollen aufgrund der unterstellten Durchschnittserträge die Rückschläge im Jahre 2022 von rd. 20 % wieder wettgemacht werden; das gilt insbesondere für die südosteuropäischen Anbauregionen, die stark von der Trockenheit betroffen waren.

Die EU-Rapsernte schätzt COCERAL bei leicht gestiegener Anbaufläche, aber geringeren Erträgen auf knapp unter 19 Mio. t (Vorjahr 19,34 Mio.t). In allen größeren Erzeugungsgebieten wie Frankreich Deutschland, Polen, Tschechien und Spanien sollen die Ergebnisse ertragsbedingt knapp unter Vorjahresniveau bleiben.



Den nächsten Schätzversuch hat COCERAL für die späten Frühjahrsmonate angekündigt.

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