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Ernte 2024 Vereinfachungen für 2025 Pauschalierung

topplus EU-Ernte-Prognose

EU-Ernteschätzung sackt auf schwaches Vorjahresniveau ab

Der Prognosedienst der EU-Kommission (MARS) kürzt erneut die Prognoseschätzung für Getreide für die EU und sieht Hartweizen weit unter dem Durchschnitt.

Lesezeit: 2 Minuten

Gegenüber dem Vormonat setzt der Prognosedienst der EU-Kommission (MARS) im Juni bei der EU-Getreideernte 2024 noch einmal den Rotstift an und korrigiert teils drastisch:

So wird für die EU-27 der Durchschnittsertrag für Hartweizen nur noch bei 33 dt/ha gesehen, 1,5 dt/ha weniger als noch im Mai vorausgesagt. Besonders deutlich ist die Kürzung für Italien mit einem Minus von 1,9 dt/ha zum Vormonat. Für Italien schätzt MARS einen Durchschnittsertrag von mageren 27 dt/ha. Damit rutscht die Prognose nun auch unter das Vorjahresergebnis, und zwar um 7 %. Das langjährige Mittel wird sogar um 13 % verfehlt.

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Erträge 2024 in Frankreich und Deutschland unter Vorjahr?

Auch in Frankreich könnte laut MARS der Durchschnittsertrag nun doch niedriger ausfallen als im Vorjahr. Gegenüber Mai wurde die Prognose um 2,3 auf 52,5 dt/ha reduziert. Das wären damit 3 % weniger als 2023 und zudem 5 % weniger als im langjährigen Mittel.

Für Deutschland reduzierte MARS die Schätzung um 0,6 auf 53,8 dt/ha, was deutlich weniger wären als die 57,5 dt/ha im Vorjahr und auch das langjährige Mittel leicht verfehlen würde.

In der Slowakei dürften jetzt nur noch 50,7 dt/ha zusammenkommen. Im Mai war noch von 52,2 dt/ha gesprochen worden. Das wären 18 % weniger als 2023 und 5 % weniger als im Schnitt.

Für Spanien beließ MARS seine Schätzung mit 31,7 dt/ha unverändert 97 % über Vorjahr. Ebenfalls unverändert die 30,8 dt/ha für Griechenland 7 % unter dem Ergebnis von 2023 und für Österreich die 51 dt/ha 13 % unter Vorjahr. Erstmals aufgeführt wird Bulgarien mit 47,2 dt/ha und einem Minus von 2 % zum Vorjahr.

Ein gegenüber Vormonat großes Ertragsplus weist Ungarn auf. Die 52,2 dt/ha liegen 3 % höher als bisher, erreichen damit allerdings nur Vorjahresniveau, aber auch das war immerhin 13 % höher als das langjährige Mittel.

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