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Getreidemarkt

Marktkommentar vom 21.5.2024

An den internationalen Warenterminbörsen in Paris und Chicago notieren die Weizenkurse deutlich fester. Neue Sorgen um die Versorgung der Weltmärkte mit Weizen, vor dem Hintergrund der andauernden Kriegshandlungen in der Schwarzmeerregion, stützen die Kurse. Dort werden insbesondere die Hafen- und Siloanlagen in Mitleidenschaft gezogen. 

Der aktuelle Zustandsbericht zu den Weizenbeständen in den USA, bewertet den Weizen als gut. Aber diese Meldung konnte den Preisen in den USA nur einen kurzen Dämpfer verpassen. Angeheizt werden die steigenden Preise durch Meldungen aus Russland. Dort bleiben die Sorgen um eine Reduzierung der Weizenernten Thema für die Produzenten. Inzwischen wurde die Ernteerwartung weiter gesenkt. Die aktuellen Prognosen bewegen sich jetzt zwischen 85 und 86 Mio. t. Hintergrund sind die Trockenheit und die Fröste in wichtigen Anbauregionen. Auch die Ukraine ist von Frostschäden betroffen. Inwieweit die angekündigten Regenfälle für Entspannung sorgen werden, bleibt abzuwarten. 

Das Statistische Bundesamt gab bekannt, dass sich die Aussaatfläche für Sommerweizen zur Ernte 2024 mehr als verdreifacht hat. Die Anbaufläche für Winterweizen hingegen ist um 8,3% geringer als im Vorjahr. Für Frankreich bleiben die Bewertungen der Weizen-Feldbestände unverändert negativ. Nur 64% der Bestände sind im guten bis sehr guten Zustand (Vorjahr im gleichen Zeitraum: 93%). 

In Deutschland bleiben die Handelsaktivitäten auf niedrigem Niveau. Die starken Preisschwankungen führen zur Zurückhaltung bei den Marktteilnehmern. Mühlen und Mischfutterhersteller sind gut versorgt. Offenbar wird viel alterntiger Futterweizen mit in die neue Ernte genommen, während die Lagerbestände weiterhin hoch sind. Die Kassamarktpreise sind stabil. Die Spanne zwischen Brot- und Futterweizen wächst allerdings.

(Quelle: Peters Agrardaten)


Erzeugerpreise und Tendenzen (in €/t, netto frei Handelslager)


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