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Gerste gut gefragt - Rapspreis hängt am Abkommen

Die Gerstenernte belebt den Handel und sorgt für leichten Preisdruck. International ist Ware aber gefragt. Beim Raps herrscht hingegen noch Ruhe (vor dem Sturm?)

Lesezeit: 2 Minuten

Die Getreidepreise geben seit Mitte letzter Woche kontinuierlich nach. Für die Auslieferung August 23 wird für Brotweizen Franko Hamburg aktuell 234 €/t gezahlt. Der Handel mit Gerste wird durch die neue Ernte belebt. Ertragsmeldungen sind allgemein gut, wobei regional sehr unterschiedliche Erträge zwischen 6,0 und 9,0 t/ha gemeldet werden. Die regionalen unterschiedlich verteilten Niederschläge haben in Südhessen beispielsweise dafür gesorgt, dass die Wintergerstenernte zwei Wochen später startete als in Mittel- und Nordhessen. Aufgrund der Ertragseinbrüche in Spanien ist die Nachfrage nach deutscher Gerste schon jetzt hoch.

Beim Winterweizen wird durch die Trockenheit im Juni davon ausgegangen, dass die Erträge geringer sind als prognostiziert. Der Deutsche Bauernverband (DBV) rechnet in seiner Prognose mit einer unterdurchschnittlichen Getreideernte von 40,9 Mio. t, dies wären 6 % weniger als im Vorjahr (43,6 Mio.t). Angesichts der unsicheren Marktlage mit Blick auf das Schwarze Meer raten Marktanalysten dazu, den nicht vorverkauften Brotweizen zunächst einzulagern und mit der Vermarktung zu warten, die Gerste dagegen zu vermarkten.(Peters Agrardaten GmbH)

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Getreideabkommen beeinflusst auch den Rapsmarkt

Der Rapsmarkt findet am Montag wieder etwas Aufwind mit 450€/t für den August-Termin an der Börse in Paris. Die Union zur Förderung von Ölpflanzen (Ufop) rechnet im neuen Wirtschaftsjahr 2023/2024 mit einer niedrigeren Versorgung von Raps als im Vorjahr. Für die Ukraine rechnen unsere Informanten mit ähnlich hohen Mengen wie im Vorjahr von 3,6 Mio.t. Von denen gehen 3,3 Mio. t in den Export - vornehmlich nach Europa und Deutschland. Die Ungewissheit, ob das Abkommen zu einem sicheren Transport von Ölsaaten aus der Ukraine verlängert wird, erhöht die Volatilität des Rapsmarktes. Analysten erwarten, dass die Preise deutlich steigen, sollte das Abkommen nach dem 18. Juli nicht verlängert werden, wenngleich immer mehr Waren über die Bahn, Lkw und kleinere Schiffseinheiten über die Donau in die EU kommen.

Aus Australien kommen Meldungen einer um 2 Mio. t geringeren Rapsernte von 5 Mio. t. Auf der anderen Seite steht eine schleichende Rezession in den großen Verbraucherländern wie China und den USA, welche die Nachfrage dämpfen könnte. Der Kassamarkt ist aktuell eher schwach, da die Ölmühlen gut versorgt sind und die stark schwankenden Preise für Zurückhaltung sorgen. (Peters Agrardaten GmbH)

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