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BayWa in Insolvenzgefahr Ernte 2024 GAP-Vereinfachungen

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Getreide schwächelt – Raps fester

Die Ernte in Deutschland läuft an und sorgt kaum für Druck. Der kommt eher vom Weltmarkt. Die Rapskurse können sich hingegen befestigen.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Erzeugerpreise für Brot- und Futterweizen der neuen Ernte sind in der vergangenen Woche weiter gefallen. Niederschläge in den maßgebenden US-Anbaugebieten zogen die Kurse für Weizen und Mais an den US-Börsen nach unten. Auch in Paris gaben die Notierungen für Weizen und Mais leicht nach. Dennoch halten sich die Erzeugerpreise für Getreide aus der neuen Saison 2023/24 auf einem stetigen Niveau.

Der neueste Bericht vom Internationalen Getreiderat (IGC) brachte kaum Neuigkeiten. In Nordrhein-Westfalen hat die Gerstenernte begonnen, zwei Wochen früher als im langjährigen Schnitt wie die Landwirtschaftskammer NRW mitteilt. Auch im Südwesten hat der Drusch begonnen – mit sehr schwankenden Erträgen je nach Standort. In Rheinhessen wurden Erträge zwischen 60 dt/ha und 70 dt/ha genannt. Am Kassamarkt bleiben die Geschäfte mit der neuen Ernte verhalten. Die Abgabebereitschaft ist gering. Getreide aus der alten Ernte wird teilweise überlagert. (Peters Agrardaten GmbH)

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Soja zieht den Raps nach oben

Steigende Sojapreise an der Chicagoer Börse ließen die Rapspreise in Paris mit anziehen. Für den Aufwärtstrend sorgte der neue USDA-Bericht, indem die Anbaufläche für Soja deutlich geringer ausfiel als bisher. Dies löste umfangreiche Käufe an den Börsen aus, wovon auch der Raps profitierte.

Im jüngsten Stratégie Grains-Bericht eines französischen Analystenhauses wurde die Rapsernte in der EU-27 auf 19,8 Mio. t und damit auf 0,6 Mio. t geringer als im Vormonat geschätzt. Begründet wird es mit der Trockenheit im nördlichen Europa. Am stärksten nach unten korrigiert wurde die deutsche Rapsproduktion, für die die Prognose um 200.000 t gesenkt wurde.

Der Deutsche Raiffeisenverband schätzt die deutsche Rapsernte 2023 bei 4,1 Mio. t (Vorjahr 4,3 Mio. t). Am Kassamarkt wird momentan vor allem die anstehende Ernte abgewartet und aktuell wenig gehandelt. (Peters Agrardaten GmbH)

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