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topplus Marktbericht

Weizen- und Rapspreise steigen leicht nach Angriff auf Odessa-Hafen

Sowohl an der Pariser MATIF-Börse als auch in Chicago sind die Weizen- und Rapskurse sind in den vergangenen Tagen leicht gestiegen.

Lesezeit: 2 Minuten

Eine aktuelle Einschätzung von Jan Peters, Peters Agrardaten:

Weizen fester

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Die Weizenpreise sind zuletzt fester gestimmt. Die Trockenheit in Argentinien und Australien sorgt weiterhin für Unterstützung. Daneben wächst wieder die Sorge um die Versorgung mit Getreide aus der Ukraine. Der Hafen von Odessa wurde von Russland erneut angegriffen. Gespräche zwischen Polen, der Slowakei und der Ukraine über den Transport von ukrainischem Getreide durch diese Länder finden aber gleichzeitig statt. Nachfrage auf dem Weltmarkt für europäischen Weizen im Westen Europas unterstützt ebenfalls die festere Tendenz.

Auch in Chicago ist die Stimmung freundlicher. Unterstützung bekommt der Weizen dort von Sojabohne und Mais. Dennoch bleiben die Aussichten auf Ausfuhren aus den USA aufgrund eines festen Dollars und dem günstigen Wettbewerb aus der Ukraine, Russland und der EU nicht sehr groß.

Am Kassamarkt besteht nach wie vor kaum Nachfrage für Weizen. Teilweise sind Mühlen bis in das neue Jahr gedeckt. Futterweizen kann in Richtung Niederlande verkauft werden.

Raps von Soja gestützt

Die Rapspreise liegen leicht über den Notierungen der vergangenen Woche, geben zuletzt aber nach. Unterstützung bekommt der Raps zwischenzeitlich von der Sojabohne. Die schwachen Kurse für die Bohne haben die Käufer auf den Plan gerufen. Auch sollen Regenfälle in den Anbaugebieten der USA die Erntearbeiten hinauszögern. Genauere Daten zur Ernte in den USA stehen noch nicht zur Verfügung. Der wöchentliche Bericht zum Stand der Sojabohne zeigt einen schwächeren Zustand der Feldbestände. Pflanzenöle geben zuletzt wieder nach.

Die globale Nachfrage nach US-Bohnen bleibt aufgrund des Angebots aus Brasilien verhalten. China deckt seinen Bedarf zu einem großen Anteil aus dem südamerikanischen Land.

Am Kassamarkt bleibt die Nachfrage nach Raps zurückhaltend. Die Mühlen sind häufig erst für das kommende Frühjahr wieder am Markt.

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