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topplus 25 Jahre VEZG-Preis

Westfleisch und Müller Fleisch fordern von der VEZG neue Preismodelle

Schlachtunternehmen reiben sich immer wieder an der Preisfindung der VEZG, zollen ihr aber auch Respekt. Allerdings fordern sie auch eine Weiterentwicklung des Systems.

Lesezeit: 2 Minuten

Seit 25 Jahren wird der Schweinepreis von der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften notiert. top agrar hat Schlachtunternehmen zu der etablierten Preisfindung befragt und wollte wissen, ob das System auch künftig so weiterarbeiten kann.

Statement von Stefan Müller, Geschäftsführer der Müller Fleisch GmbH:

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Die VEZG sollte Preissprünge minimieren. Sie treffen auch Ferkelerzeuger und Mäster​.
Stefan Müller

Ich gratuliere der VEZG herzlich. Sie ist bei den Lebendschweinen und letztlich auch beim Schweinefleisch die zentrale Preisplattform. Umso wichtiger ist es, dass sie künftig Spekulationen minimiert. Denn Preissprünge und Spekulationen treffen alle Marktbeteiligten und nicht nur uns, sondern auch den Ferkelerzeuger, Mäster und Vermarkter.

Ich habe aber auch einen Wunsch für die Zukunft an die VEZG: Zur Sicherung der heimischen Rohstoffversorgung, zur Erfüllung gesellschaftlicher Anforderungen und um den Bedürfnissen unserer Hauptabnehmer gerecht zu werden, brauchen wir vermehrt geschlossene Lieferketten. Diese Entwicklung fordert neue Preismodelle, für die die VEZG eine entsprechende Grundlage entwickeln könnte.

Statement von Michael Schulze Kalthoff, Vorstandsmitglied der Westfleisch SCE:

Wir brauchen künftig flexiblere und dynamischere Preisfindungsmechanismen​
Michael Schulze Kalthoff

Seit 25 Jahren spielt die VEZG auch für uns und unsere landwirtschaftlichen Mitglieder eine zentrale Rolle bei der Preisfindung. Sie sorgt für mehr Transparenz und Stabilität. Für die Zukunft ist es wichtig, dass die VEZG weiterhin ein Gleichgewicht findet, das sowohl den Erzeugern als auch den Schlachtbetrieben und Verarbeitern faire Bedingungen garantiert, ohne dabei die Bedürfnisse der Endverbraucher aus den Augen zu verlieren.

Besonders herausfordernd wird die Anpassung an noch volatilere Märkte, bedingt durch ein sich änderndes Konsumverhalten, sinkende Tierbestände, immer höhere Anforderungen sowie unsichere globale Handelsströme. Es wird entscheidend sein, noch flexiblere und dynamischere Preisfindungsmechanismen zu entwickeln, die diesen Veränderungen Rechnung tragen können.

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