TV-Tipp: „Wer vergiftet unsere Natur?“ bei hart aber fair

MIt diesem Profilbild wirbt "hart aber fair" für ihre heutige Sendung.
Bild: ARD

Heute Abend diskutiert Frank Plasberg in seiner Talkshow „hart aber fair“ über Landwirtschaft, Insektensterben und Pflanzenschutzmitteleinsatz. Eingeladen sind unter anderem Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU), Harald Ebner (Grüne) sowie der Generalsekretär des Bauernverbandes Bernhard Krüsken.

Unter der Überschrift „Der stille Tod der Bienen – wer vergiftet unsere Natur?“ kündigt die Redaktion von „hart aber fair“ ihre am heutigen Abend ausgestrahlte Talksendung an. „Der Streit um Glyphosat zeigt: In der modernen Landwirtschaft geht ohne Chemie nichts mehr“, heißt es in der Vorschau weiter. Folgende Fragen soll die Sendung beantworten: „Wie gefährlich ist das? Sterben bei uns wirklich die Insekten durch Agrar-Gifte und Monokulturen? Und welchen Preis zahlen wir und die Bienen für unser billiges Essen?“
 
Der Talk läuft am heutigen Montagabend, 4. Dezember 2017, von 21:00 - 22:15 Uhr in der ARD. Als Gäste sind angekündigt:
 

  • Christian Schmidt (Bundeslandwirtschaftsminister CSU)
  • Harald Ebner (Bundestagsabgeordneter Grüne)
  • Ranga Yogeshwar (Wissenschaftsjournalist und Moderator)
  • Bernhard Krüsken (Generalsekretär Deutscher Bauernverband)
  • Agnes Flügel (Imkerin)

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16 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Erwin Schmidbauer · 1.
    Keine Glanzleistung von Krüsken

    Auch ich war von der Art und Weise, wie Krüsken agierte, enttäuscht. Ein fachlich und noch mehr rhetorisch mäßiger Auftritt. Wobei ich in seiner Position die rhetorische Schwäche mehr kritisiere.

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  2. von Bernd Müller · 2.
    Herr Steffek

    Ich kann Ihnen nur vollkommen recht geben. Nicht wer am lautesten tönt hat recht, sondern wer mit belegbaren Fakten argumentiert

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  3. von Gerhard Steffek · 3.
    Krüsken schlecht?

    Finde ich gar nicht mal so. Er war mir Ebner gegenüber zwar nicht aggressiv genug, aber als schlecht würde ich es auch nicht bezeichnen. Landwirtschaft ist nun mal ein weitgespanntes Feld und ich denke er hat versucht dies rüberzubringen. Plasberg hat mir da teilweise zu viel reingeredet. Besonders weil er immer darauf beharrte ein Schuldeingeständnis der Landwirtschaft zu hören. Dem wich Krüsken ja geschickt aus. Besonders irritiert hat mich am Schluß das Plasberg Krüsken wegen Glyphosat nicht mehr zu Wort kommen lies, und vermißt habe ich das keiner die Alternativen, sowie die Folgen zu einem Glyphosatverzicht aufzählte, erklärte. Schmidt, wie Krüsken waren ein bißchen zu "leisetreterisch" gegenüber Harald Ebner. Bei diesem kam, allerdings nur für den Fachmann, wieder zum tragen was die Chinesen als Sprichwort haben: "Je hohler das Gefäß, umso lauter tönt es". Generell war die Sendung so lala, besonders weil das Thema Bienen, Insekten mit dem Schwenk auf Glyphosat eigentlich kaputt gemacht wurde, in den Hintergrund trat.

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  4. von Albert Maier · 4.
    Blamabel

    Krüsken war unterirdisch schlecht! Ein rumgeeiere ohne Gleichen, war er denn nicht vorbereitet??

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  5. von Paul Siewecke · 5.
    Da fehlt noch: Forstwirtschaft, Verkehr, Industrie, Kommunalbetriebee´....

    nur um mal einige zu nennen. Die Bauwirtschaft mit ihrem Flächenfraß trägt auch nicht unwesentlich zur Naturbeeinflussung bei... Wir Landwirte sind nur deshalb Mode, weil wir gut zu sehen sind (keine Bäume davor), wir nur noch wenige sind und auch keine nennenswerte Marktmacht mehr haben. Und "arm" sind wir sowieso!

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  6. von Wilhelm Gebken · 6.
    Merkwürdig ist es schon, dass nur rund 45% der Gesamtfläche Deutschlands von konventionellen Bauern

    bewirtschaftet werden. Diese Bauern dann aber für den Insektentod auf 100% der Fläche verantwortlich gemacht werden.

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  7. von Willy Toft · 7.
    Der Pranger wird gerade wieder eingeführt!

    Die Medien spielen doch schon genug mit dem Feuer, was soll das jetzt noch? Da geht es wahrscheinlich schon wieder nicht um Aufklärung, was man anhand der eingeladenen Gäste sieht!

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  8. von Gerhard Steffek · 8.
    Na da bin ich mal gespannt!

    Aber es ist schon mal bezeichnend. Ein Grüner Politiker, aber kein Landwirt. Zwar der Krüsken, aber eben kein Praktiker. Ich befürchte fast das diese Diskussion, wie so viele, wieder an den ursächlichen Problemen vorbeigeht. Wenn ich nämlich so zurückdenke, dann fällt mir schon auf, daß selbst mein Großvater eine viermalige Nutzung der Wiesen hatte. Drei Schnitte als Heu und den vierten zur Beweidung. Ich habe noch ein Bild von ihm, bei dem er auf einem von Ochsen gezogenen Balkenmähwerk saß. Da war die Wiese auch keine "Blümchenwiese". Bei meinem Vater hat sich die Bewirtschaftungsweise dann auch nicht großartig geändert. Lediglich die Erträge steigerten sich durch den Mineraldüngereinsatz und den folglich dadurch höheren Viehbesatz. Damals wie heute möchte ich sagen (soweit ich zurückdenken kann) hat sich der "Besatz" mit Bienen nicht wesentlich geändert. Es war nämlich kein Imker da. Und diejenigen die da waren (sind) hatten ihre Bienenstöcke immer am Waldrand, bzw. bei uns auch im Moos. Das größere Problem beim "Bienensterben" wird das gleichzeitige, bzw. vorhergehende Bauernsterben sein. Genauso wie bei dem "Vogelsterben". Wieviele Schwalben haben wir den noch? Mit Jedem Stall der zugemacht wurde gingen doch die Brutstätten für die Schwalben verloren. Da kommt man auf Millionen! Das gleiche Spiel bei den Bienen. Wer hatte Bienen? In aller Regel doch auch die Bauern. Schließt der Betrieb, gehen auch die Bienen. Noch dazu muß es sich auch rechnen. Ohne Moos nichts los. Aber wenn der 08/15 Bürger bei Aldi, Lidl und Co den Billighonig aus "EU- und nicht EU-Ländern (Argentinien, Mexiko, Türkei) für 2,50 € das Viertelpfund (250 ml) kauft, dann braucht sich keiner wundern verschwinden die heimischen Imker und damit auch die Bienen.

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  9. von Josef Doll · 9.
    Mal Hand aufs Herz

    Was blüht noch was wir anbauen außer flächendeckend Raps undregional Obst ?? Alles blüht im April/Mai uns sonst ?? Wiesen die die bie zu 6mal gemäht werden ?? Oder auf Ökoflächen auf denen nur noch Seggen und Moos wächst weil kein Dünger mehr gestruet wird ?? Mit einer 4000 Liter Kuh wie noch 1980 gang und gäbe war ist heute auch mit Ökoprämien kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Man bekommt die Landwirtschaft für die man zu bezahlen bereit ist !!! -----. Macht es die Milch ist unter 10.000 Liter (mache haben schon 14000) kein oder wie nennt man es in Kulturkreisen , ohne Selbstausbeutung und somit nicht nachhaltig zu Wirtschaften !!!

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  10. von Albert Maier · 10.
    Na da bin ich mal auf ...

    .... Krüsken gespannt. Endlich muss sich mal das oberste Hauptamt des DBV beweisen!

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  11. von Ansgar Tubes · 11.
    Naja,...

    ...immerhin ist beim i.d.R. gegen Landwirtschaft ausgerichteten WDR niemand auf die stumpfsinnige Idee gekommen, die Hendricks auf's Podium zu hieven! Da ist den Zuschauern zumindest schon viel erspart worden...

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  12. von Ansgar Tubes · 12.
    Warum ist kein praktizierender Landwirt dabei,...

    ...wenn doch schon eine Imkerin vertreten ist, die für ihren Berufsstand spricht? Haben wir keine Landwirte in unseren Reihen, die in der Lage sind, mit Fachwissen und geschickter Argumentation ehrlich und verständlich rübergebracht der zunehmend links ausgerichteten Medien- und Journalistenschaft sowie natürlich auch dem sicherlich wieder zu Populismus neigenden Grünenpolitiker den Wind aus den Segeln zu nehmen? Mit Christian Schmidt im Podium kann ich ja noch leben, immerhin hat er versucht, bei der ganzen unredlichen Diskussion mit seinem wissenschaftsbasierten Abstimmungsverhalten endlich einen Schlussstrich zu ziehen, aber ein Vertreter des Bauernerbandes, noch dazu den Generalsekretär, der vor kurzem noch mit seinem Statement, eine nachhaltige Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft sei nicht erforderlich, jede Initiative aus den Reihen der Basis abkanzelt und Initiatoren damit brüskiert, halte ich bei so einem Thema für die absolute Fehlbesetzung!

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  13. von Armin Brader · 13.
    Ranga Yogeshwar, der Chef vom Klima und Umweltpropagandaministerium

    http://www.epochtimes.de/technik/digital/wdr-moderator-yogeshwar-empfiehlt-europa-nehmt-euch-chinas-internet-zensur-als-vorbild-a2034092.html

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  14. von Jörg Meyer · 14.
    Warum eigentlich nur Landwirtschaft im Focus?

    Warum wird hier schon durch die Besetzung der Diskussionsrunde festgelegt, dass dieses noch nicht einmal sicher wissenschaftlich bewiesene, sondern gefühlte Problem, ursächlich mit der Landwirtschaft hauptsächlich in Verbindung zu bringen ist? Wo sind die Vertreter des Verkehrswesen, der Städteplanung, der Energiewirtschaft und vor allem wo ist ein ernst zu nehmender Wissenschaftler in der Runde? Populismus pur auf dem Rücken der Landwirte mit der Monsanto-Keule! Ich wünsche Herrn Krüsken für heute abend viel Erfolg, ich hoffe, er findet den richtigen Ton zwischen Emotionalität und Sachlichkeit und um Gottes willen nicht mit Produktionskosten argumentieren, wenn Millionen Gutmenschen zuschauen, leider.

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  15. von Andreas Puckert · 15.
    Nette Runde

    Warum wird zu der Runde niemand eingeladen der auch aktiver Landwirt ist? Sicherlich wird Herr Krüsken die Belange der Landwirtschaft vertreten, dennoch wird wieder über die Landwirte und nicht mit ihnen gesprochen.

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  16. von Steffen Hinrichs · 16.
    Will man die Bevölkerung immer mehr gegen uns Bauern aufbringen ?

    Ich fühle mich als Bauer auch nicht mehr vom DBV vertreten und hätte da gerne auch andere Sprecher unseres Berufsstandes gesehen .

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