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AMA Fleischforum: Werte im Wandel

Trotz der großen Beliebtheit von Fleisch steht die Fleischbranche vor Herausforderungen: Ist es noch zeitgemäß, Fleisch zu essen, fragten sich rund 200 Teilnehmer beim AMA-Fleischforum.

Lesezeit: 3 Minuten

Vor Kurzem traf sich die österreichische Fleischbranche beim AMA-Forum in Wien. In der Ankerbrotfabrik stand das Thema "Werte im Wandel - Welt der Gegensätze" am Programm. AMA-Marketing Geschäftsführerin Christina Mutenthaler-Sipek eröffnete die Veranstaltung mit einem Zitat einer Jugendstudie - "dass rund 80 % der Jugendlichen nicht auf Fleisch verzichten wollen". Für sie ist aber klar, "dass es Qualität vor Quantität gehen wird". "Wir wollen auch mehr Aufklärungsarbeit machen, denn vier von fünf Österreichern haben kein Wissen über landwirtschaftliche Produktion", sagt die AMA-Geschäftsführerin.

Fleisch ist nach wie vor gefragt

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33,5 kg Schweinefleisch, 13 kg Hühnerfleisch und 10,3 klg Rind- und Kalbfleisch – das essen Österreicherinnen und Österreicher pro Kopf und Jahr. Auch Wurst kommt regelmäßig auf den Tisch. Am beliebtesten ist Schinken, gefolgt von Extrawurst, Frankfurter, Knackwurst und Leberkäse.

Trotz der großen Beliebtheit von Fleisch steht die Fleischbranche vor Herausforderungen: Ist es noch zeitgemäß, Fleisch zu essen? Wie entsteht ein bewussterer Fleischkonsum bei den Konsumenten? Und wie lassen sich nachhaltigere Produktionsmethoden entwickeln und umsetzen? Diesen Fragen gingen Expertinnen und Experten beim diesjährigen AMA-Fleischforum auf den Grund.

Am Programm standen mehrere Fachvorträge über die Lebensmittelproduktion von Fleischalternativen und vor allem was das für die klassische Landwirtschaft bedeutet. Peer Ederer, der Gründer von GOAL Science (Global Observatory for Accurate Livestock), hat wissenschaftliche Erkenntnisse zum gesellschaftlichen Nutzen der internationalen Fleischwirtschaft präsentiert.

Moralische und Ethische Herausforderungen der Nutztierhaltung

Christian Dürnberger, ein Philosoph und Kommunikationswissenschaftler, hat über die künftigen moralischen und ethischen Herausforderungen in der Nutztierhaltung sowie die gesellschaftlichen Erwartungen an die Landwirtschaft gesprochen. In einer Diskussion wurden Antworten auf die Fragen gesucht, welche Perspektiven es für Fleisch und Fleischprodukte bzw. deren Alternativen gibt und was die Treiber und Hemmnisse für die Entwicklung von Fleischalternativen sind.

Im zweiten Teil der Veranstaltung der AMA-Marketing sprachen zwei Expertinnen über die Fleischindustrie. Nadine Filko stellte die Frage, ob Menschen in Zukunft nur noch Steaks aus dem Reagenzglas essen werden. Außerdem fragte sie, ob die Konsumenten überhaupt bereit sind, auf "Clean Meat" umzusteigen.

Dagmar Adeline Brüggemann sprach über die Zukunft von Fleisch. Sie erklärte, welche Rolle Fleisch in Zukunft spielen wird, wo die Vorteile von echtem Fleisch liegen und welche Herausforderungen es zu meistern gilt. Johannes Wechner, Vertriebsleiter Handl Tyrol, erzählte über die Snacklinien ohne Fleisch und wie sich diese am Markt entwickeln.

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