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LAK NÖ-Präsident Freistätter: "Wir kümmern uns um die Anliegen der Landarbeiter“

Die Landarbeiterkammer ist die Vertretung aller in der Land- und Forstwirtschaft Beschäftigten. Andreas Freistetter ist seit 2016 Präsident des Österreichischen Landarbeiterkammertags.

Lesezeit: 3 Minuten

Sie sind seit 2005 Präsident der LAK NÖ und seit 2016 Präsident des Landarbeiterkammertags. Wie haben sich die Arbeitsbedingungen in dieser Zeit für die Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft verändert?

Andreas Freistätter: Ab der zweiten Hälfte der 90-er Jahre hat sich die Digitalisierung und Mechanisierung in unserer Sparte massiv weiterentwickelt. Bis heute hat sich viel verändert mit satellitengesteuerten Maschinen und Drohnen, was auch Einfluss auf die Mitarbeiter hatte. Doch noch gravierendere Änderungen bringt der Klimawandel für die Land- und Forstwirtschaft. Ein akutes Problem sind die Preisschwankungen für die Erzeugnisse, die den Betrieben zu schaffen machen.

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Wie hat sich die Zahl der Beschäftigten, für die Ihre Mitarbeiter zuständig sind, entwickelt?

Freistätter: Im Jahresschnitt haben wir in Österreich rund 100.000 Beschäftigte, die von uns vertreten werden. Wir haben etwa in Niederösterreich für 25.000 Mitglieder 21 Mitarbeiter. In den anderen sechs Länderkammern sind zwischen zwei und 20 Mitarbeiter pro Bundesland. Wir vertreten alle Mitarbeiter von landwirtschaftlichen Betrieben, aber auch von den Lagerhäusern, der RWA oder des Maschinenrings. Auch die Mitarbeiter der Bundesforste, bei denen ich beschäftigt bin, und Saisonarbeitskräfte aus dem Ausland zuständig, um deren Interessen zu wahren.

Aus welchen Ländern kommen die meisten Saisonarbeitskräfte nach Österreich?

Freistätter: Die meisten Saisonarbeiter kommen aus Rumänien. Arbeitskräfte aus dem unmittelbaren Grenzbereich sind weniger geworden. Es gibt aber noch zahlreiche Ungarn und Slowaken, die nach Österreich zur Arbeit pendeln.

Welche Anliegen haben die Mitglieder, wenn Sie zur LAK kommen?

Freistätter: Es geht meist um arbeitsrechtliche Fragen, Urlaubsansprüche oder Überstunden. Das Landarbeitsgesetz regelt all diese Sachen in Österreich. Natürlich achten wir darauf, den Kontakt zu den Saisonarbeitskräften aus dem Ausland herzustellen. Die wichtigsten Rechte haben wir in 13 Sprachen übersetzt und auch einige Infoblätter bieten wir in verschiedenen Sprachen an, wie die Rechte zum Kollektivvertrag, zu Arbeit in der Hitze und über die Mindestnormen der Unterkünfte. Natürlich bieten wir Rechtsberatung und haben Juristen, die sich um die Anliegen der Mitglieder im schlimmsten Fall vor Gericht kümmern.

Wie finden Sie Ausgleich zu Ihrer Tätigkeit in der Landarbeiterkammer und bei den Bundesforsten?

Freistätter: Den besten Ausgleich finde ich bei der Gartenarbeit bei mir zu Hause gemeinsam mit meiner Frau. Ich mache aber auch gerne Sport oder gehe wandern oder besuche kulturelle Veranstaltungen bei uns in Niederösterreich.

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