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LK-Präsident steht hinter Regierung bei Ablehnung von Mercosur-Abkommen

Moosbrugger kritisiert Interessensverbände, die weiterhin für Mercosur sprechen. Er sieht die Regierung hinter der heimischen Landwirtschaft stehen.

Lesezeit: 2 Minuten

"Dass Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig von Teilen der Wirtschaft und Industrie wiederholt für seine Mercosur-Ablehnung kritisiert wird, sorgt bei mir als Bauernvertreter für Unverständnis bis Ärger. Er hält sich mit seiner Position lediglich an einen gültigen Beschluss des österreichischen Parlaments und an das nach wie vor aufrechte Regierungsprogramm. Und ich begrüße sehr, dass Bundeskanzler Karl Nehammer ebenso verlässlich hinter unserer bäuerlichen Landwirtschaft steht und die bisherige Regierungslinie beibehält", betont Landwirtschaftskammer (LK) Österreich-Präsident Josef Moosbrugger.

Schwenkende Maskottchen täuschen nicht über die Gefahren hinweg

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"Auch im Auftrag von Interessenverbänden vor dem Landwirtschaftsministerium herumtanzende oder Südamerika-Flaggen schwenkende Maskottchen können nicht über die Gefahren von Mercosur hinwegtäuschen. Das derzeit auf dem Tisch liegende Handelsabkommen konterkariert unsere Bestrebungen für die Absicherung einer regionalen, bäuerlichen Landwirtschaft, mehr Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Eigenversorgung massiv", kritisiert Moosbrugger.

"Besonders ärgerlich ist, dass Europa ständig seine eigene, hochqualitative Produktion unter Druck bringt und mit immer neuen Standards behindert und gleichzeitig plant, mehr Agrarprodukte bei weniger Standards zu importieren", erklärt der LKÖ-Präsident.

Die Kühe in Österreich fressen in erster Linie Gras und Heu, das in der alpin geprägten Kulturlandschaft anfällt. "Ohne diese Nutzung wäre die Offenhaltung der Landschaft kaum möglich. Unsere Rinderhaltung ist daher nachweislich viel klima- und tierwohlfreundlicher als die brasilianische mit ihren 'Feedlots' auf niedergebrannten Regenwaldflächen. Zusätzliche Rindfleischimporte bringen nicht nur die Bauernfamilien in den alpinen Regionen unter Druck, sondern gefährden auch die Grundlage für den Tourismus und schädigen das Klima", unterstreicht Moosbrugger. Weitere sensible Produkte sind etwa Zucker, bei denen Importe für Verwerfungen sorgen könnten.

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