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EU-Agrarausschuss

EU soll Generationswechsel auf den Höfen besser unterstützen

Agrarausschuss diskutierte über Generationenwechsel in der Landwirtschaft. Jeder fünfte bäuerliche Betrieb in Österreich wird von Personen unter 40 Jahren geführt.

Lesezeit: 3 Minuten

Im Jahr 2020 gab es in der EU 5,3 Millionen weniger landwirtschaftliche Betriebe als noch im Jahr 2005. Das ist ein Rückgang um rund 37% auf aktuell 9,1 Millionen Höfe, teilte das statistische Amt der EU, Eurostat, mit. Besonders stark fiel der Rückgang bei den gemischten Betrieben mit einem Minus von 2,6 Millionen aus. Bei den Tierhaltungsbetrieben schlossen 1,6 Millionen für immer ihre Stalltüren und bei den Ackerbaubetrieben waren es um 900.000 weniger. Ein Trend der sich fortzusetzen scheint, auch in Österreich werden die Betriebe weniger, da Nachfolger fehlen.

Forderungen, um Nachfolge attraktiver zu machen

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Über einen Forderungskatalog für den Generationenwechsel in der Land- und Forstwirtschaft haben heute, Dienstag, die Abgeordneten im Agrarausschuss des Europaparlamentsdebattiert. "Nur mit einem erfolgreichen Generationenwechsel stellen wir sicher, dass sowohl unser Essen als auch nachhaltige, nachwachsende Ressourcen aus unseren Wäldern in Zukunft weiterhin von lokalen, umwelt- und klimafreundlichen Familienbetrieben in der EU bereitgestellt werden und nicht vom anderen Ende der Welt mit dem Schiff nach Europa verfrachtet werden müssen", sagt ÖVP-Agrarsprecherin Simone Schmiedtbauer. Österreich gehe bereits mit gutem Beispiel voran. "Wir haben innerhalb der Gemeinsamen Agrarpolitikdie größte Unterstützung für den Generationenwechsel. Das zeigt auch Wirkung", so die Europaabgeordnete und führt weiter aus: "Bei uns wird jeder fünfte bäuerliche Betrieb von einer Person unter 40 Jahren geführt, mehr als in jedem anderen EU-Land."

Landwirte haben weniger Einkommen als der Durchschnitt

"Wir müssen uns aber ganz deutlich mit den Herausforderungen auseinandersetzen. Es kann nicht sein, dass Landwirtinnen und Landwirte im Durchschnitt weniger als die Hälfte der restlichen Bevölkerung verdienen. Diejenigen, die mit Fleiß und Liebe unsere täglichen Mahlzeiten produzieren, dürfen selbst nicht mit einem Hungerlohn auskommen müssen. Wir brauchen eine ordentliche Kompensation für die vielfältigen Tätigkeiten, die unsere Landwirte im Dienste der Allgemeinheit verrichten. Nur so können wir ein faires Einkommen und damit eine zukunftsfähige Landwirtschaft sicherstellen. Gleichzeitig braucht es auch eine entsprechende Wertschätzung für die Land- und Forstwirtschaft, die ich aktuell leider oft vermisse", sagt Schmiedtbauer.

Besondere Aufmerksamkeit sei für die Gemeinden und Regionen notwendig. "In blühenden Regionen werden wir auch in Zukunft blühende land- und forstwirtschaftliche Betriebe finden, in denen die nächste Generation gut und gerne arbeitet und uns mit ihrer Arbeit tagtäglich mit Essen und dem nachhaltigen Rohstoff Holz versorgt", sagt Schmiedtbauer abschließend.

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