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Brand

Großbrand in Oberösterreich: Stall brannte bis auf Grundfesten nieder

Stall und Maschinenhalle eines Landwirts in Pöndorf wurden Raub der Flammen. Ausmaß des Schadens noch nicht abschätzbar.

Lesezeit: 2 Minuten

In Pöndorf, Bezirk Ried, kam es in der Nacht auf Montag zu einem Großbrand auf einem Bauernhof. In der Maschinenhalle eines Landwirts dürfte das Feuer ausgebrochen sein, das Holzgebäude stand bald darauf in Vollbrand. Der Landwirt alarmierte sofort die Feuerwehr. Der 21-jährige Sohn der Hofbesitzer versuchte noch mit Handfeuerlöschern eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Der Bauer konnte noch einen Traktor aus dem brennenden Gebäude retten. Beim Versuch die Rinder aus dem Stall zu holen, zog er sich Verletzungen zu und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Als die örtliche Feuerwehr eintraf, erhöhte der Einsatzleiter der Feuerwehr Pöndorf sofort auf die Alarmstufe 3 und es rückten insgesamt 15 Feuerwehren zum Löscheinsatz aus. "Da der gesamte Stall bereits in Vollbrand war, war die oberste Priorität das Wohnhaus mit allen Mitteln zu schützen", heißt es von der Feuerwehr Vöcklabruck.

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Löscharbeiten dauern an

Der Stall brannte bis auf seine Grundmauern nieder. Ein Teil der Rinder konnte gerettet werden, die Feuerwehrleute versuchten die Kühe dann zusammenzutreiben. Auch ein Feuerwehrmann musste ins Spital: Eine gerettete Kuh, hatte den Mann in Panik umgerannt und am Oberschenkel verletzt. Brüche konnten ausgeschlossen werden, der Feuerwehrmann kam mit Quetschungen davon, heißt es.Wie viele Rinder nicht geschafft haben, ist derzeit noch unklar.

"Brand Aus" ist Montagfrüh noch in weiter Ferne."Der Stall war mit einem Blechdach eingedeckt, dass beim Brand nach unten auf das Heu gekracht ist. Das Heu brennt darunter noch immer", sagt der Pöndorfer Feuerwehrkommandant gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten. Zur Zeit warten die Einsatzkräfte auf den Bagger, der das Dach wegziehen soll. Dann kann mit dem Löschen des Heus weitergemacht werden.

Die Agrargemeinschaft Österreich (AGÖ) gab am Montag bekannt, dass für den Landwirt ein Spendenkonto eingerichtet wird. "Die Tragödie ist sehr schlimm, die Familie ist auch bei der AGÖ dabei, jeder der bereit ist zu unterstützen ist willkommen", sagt AGÖ-Geschäftsführer Johann Konrad.

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