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BayWa in Insolvenzgefahr Ernte 2024 GAP-Vereinfachungen

topplus Hochwasserhilfen beantragen

Hochwasser in Bayern: 55.000 ha und über 3.000 Höfe betroffen

Der Bayerische Bauernverband hat erste Zahlen zum Ausmaß des Hochwassers veröffentlicht. Die Hochwasserhilfen können ab sofort beantragt werden.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Bayerische Bauernverband (BBV) hat eine erste Einschätzung der vom Hochwasser betroffenen landwirtschaftlichen Flächen und Betriebe vorgenommen: Nach ersten Schätzungen sind bayernweit mehr als 55.000 ha landwirtschaftliche Nutzfläche durch Hochwasser, Abschwemmungen und aufsteigendes Grundwasser überflutet worden.

Mehr als 3.000 landwirtschaftliche Betriebe sind betroffen. Mehr als 50 Betriebe mussten sogar evakuiert werden, darunter auch Betriebe mit Tierhaltung. Laut BBV verliefen die Evakuierungen dank der zahlreichen Hilfskräfte vor Ort weitgehend reibungslos. 

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Schwaben und Oberbayern am stärksten betroffen

Am stärksten betroffen ist die Landwirtschaft in den beiden Regierungsbezirken Schwaben mit insgesamt 25.000 ha und Oberbayern mit 17.000 ha. In Nordschwaben und im nördlichen Oberbayern liegen gut drei Viertel der bayernweit von Überflutungen betroffenen Flächen. Insbesondere entlang der Donau sind in der Oberpfalz und in Niederbayern weitere erhebliche Schäden entstanden. Auch in den weiteren Regierungsbezirken sind zusätzliche Schäden entstanden.

Lokale Totalschäden

Ackerland, Grünland und Sonderkulturen sind regional unterschiedlich betroffen. Darüber hinaus ist der Grad der Betroffenheit der landwirtschaftlichen Nutzflächen sehr unterschiedlich und es handelt sich lokal auch um Totalschäden. Etliche Betriebe sind mit einem hohen Anteil ihrer Betriebsfläche und einige Betriebe mit hochwertigen Anbaukulturen betroffen.

Hochwasser-Hilfen ab sofort

Die Bayerische Staatsregierung stellt Hochwasserhilfen bereit. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber teilte am Montag bei einem Besuch in Rettingen (Landkreis Donau-Ries) mit, dass Landwirte ab sofort finanzielle Unterstützung beantragen können. Abhängig von einem bestehenden Versicherungsschutz könnten Ausgleichszahlungen für Schäden in Höhe von 50.000 € beantragt werden. In Ausnahmefällen kann die Summe auch maximal 100.000 € betragen. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München, man werde das gesamte Hilfspaket von 100 auf 200 Mio. € verdoppeln.

Die Details zur Beantragung der Hochwasserhilfe gibt es auf der Seite des BBV.

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