Tipps zur Antragstellung

Betriebshilfe richtig beantragen

Fallen Sie als Betriebsleiter aus, übernimmt die Landwirtschaftliche Sozialversicherung in der Regel die Kosten für die Ersatzkraft. Diese Punkte sollten Sie bei Beantragung und Verlängerung beachten.

Ob Unfall, Krankheit oder Kur: In Notsituationen übernehmen Betriebshelfer die Arbeit auf dem Hof. Wir erklären, wie Sie als Landwirt die Hilfe im Betrieb einsetzen können.

1. Antrag rechtzeitig stellen

Den Antrag auf Betriebshilfe müssen Sie vor Einsatzbeginn stellen. Es genügt, wenn Sie diesen formlos stellen, z. B. per Fax, Telefon oder E-Mail. Danach müssen Sie die nötigen Unterlagen innerhalb von 14 Tagen nach Einsatzbeginn bei der SVLFG einreichen. Lassen Sie sich von den lokalen Maschinenringen oder den Bauernverbände unterstützen. Stellen Sie den Antrag zu spät, entstehen Ihnen u. U. Nachteile.

2. Das steht ihnen zu

Der Umfang der Betriebshilfe hängt z. B. davon ab, wie viele Tiere und wie viel Fläche Sie haben, welche jahreszeitlichen Besonderheiten es gibt und ob Kinder zu versorgen sind. „So erhält z. B. ein Ackerbaubetrieb im Winter keine oder nur wenige Stunden Hilfe, während zur Bestellung oder Ernte ein ­vollschichtiger Einsatz gefahren wird“, so Jörg Uennigmann vom Landesverband der Maschinenringe Westfalen-Lippe. Aufschiebbare Arbeiten, wie Brennholz sägen oder Bauarbeiten, müssen in aller Regel warten.

Haben Sie Angestellte, reduziert das oft Ihren Anspruch auf Betriebshilfe. „Erkrankt ein Betriebsleiter mit 700 Kühen und mehreren Angestellten, erhält er unter Umständen nur stunden­reduziert einen Betriebshelfer und die Arbeit muss so aufgefangen werden“, sagt Thomas...

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