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Verbale Gewalt

Streit am Feldrand: Landwirtin berichtet bei Facebook emotional über Anfeindungen

Landwirtin Ina Krautwurst teilt in einem Facebookbeitrag ihre Erfahrungen mit Anfeindungen gegenüber ihr und ihrer Arbeit. Tausende Menschen sprechen ihr darunter Mut zu und teilen ihre Meinung.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Vorfälle häufen sich: Immer mehr Landwirtinnen und Landwirte teilen öffentlich ihre negativen Erfahrungen mit Passanten am Feldrand. Über Facebook äußerte sich jetzt auch Landwirtin Ina Krautwurst über ihre jüngsten Erlebnisse mit Radfahren.

In einem emotionalen Text beschreibt sie die Vorfälle, die sie in den letzten Tagen ertragen musste: „Heute schon 3x von Fahrradfahrern auf dem Weg zum Sonntagsbierchen angebrüllt worden, weil ich „elende Schlampe“ mir erlaube deren Feldweg zu befahren.“ Sie werde von erbosten Passanten fotografiert und beschimpft, während sie ihrer täglichen Arbeit nachgehe. Vor Wut und Enttäuschung könne sie Ihre Tränen nicht zurückhalten und sei „wieder mal kurz davor alles hinzuwerfen“.

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„Ich kann nicht mehr!“

Was in vielen Rückmeldungen unter Mitteilungen dieser Art, formuliert die Landwirtin klar aus: „Wir arbeiten immer viel, das ganze Jahr über, doch aktuell noch mehr als sonst. (…) Ich sitze hier und frage mich wie so oft die letzte Zeit „warum!?““

Sie frage sich, ob es ihre Arbeit wert sei, wenn sie täglich beleidigt werde. Sie sei es leid, hochwertige Lebensmittel zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig angefeindet zu werden. „Ich kann es nicht mehr und ich möchte es nicht mehr“, macht sie deutlich und stellt klare Forderungen:

  • Rücksichtnahme gegenüber Landwirten
  • Gesichter der Landwirte auf die von ihnen produzierten Lebensmittel
  • Ein stärkeres Bewusstsein in der Gesellschaft, wie oft am Tag der Verbraucher den Landwirt braucht

Facebook-Community: Zuspruch für Landwirtin

Über Facebook erhielt Ina Krautwurst binnen weniger Stunden und Tage hunderte Zusprüche und unterstützende Worte. Ihr Beitrag wurde (Stand Dienstagmittag) mehr als 1.300 mal kommentiert und von über 9.700 Personen geteilt.

Unter anderem heißt es „Ihr macht den wichtigsten Job überhaupt. Da geht kein Weg dran vorbei“, „Nicht aufgeben, weiter machen.“, „Es ist toll, dass Menschen wie Sie unser täglich Brot erarbeiten (…)“ oder „Ihr macht tolle Arbeit und ihr müsst mit euren Maschinen auf eure Felder kommen (…).“

Bei Beleidigungen können Sie Anzeige erstatten

Leider kommt es immer wieder zu Anfeindungen und Beleidigungen gegenüber Landwirten. Wichtig ist dabei zu wissen: Sie haben als betroffene Person die Möglichkeit, ihr Gegenüber anzuzeigen. Was Sie dabei beachten müssen, erklärt unser Experte Rechtsanwalt Josef Deuringer:

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