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topplus Ernährungstrends

Neue Verbraucherstudie zeigt: Regional und saisonal? Von wegen!

Eine von Nestlé initiierte Studie zeigt einen Wandel bei der Einstellung deutscher Konsumenten: Das Interesse an regionalen & saisonalen Produkten sinkt. Das Ergebnis zum Fleischkonsum überrascht.

Lesezeit: 2 Minuten

Die vom Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé in Auftrag gegebene „So is(s)t Deutschland 2024“-Studie zeigt, dass Verbraucher weniger Wert auf die Herkunft ihrer Lebensmittel legen. Im Jahr 2018 äußerten noch 57 % der Verbraucher ein starkes Interesse an regional erzeugten Produkten, während 2024 nur noch 44 % hier einen wichtigen Faktor für ihre Kaufentscheidungen sehen.

Ähnlich sieht es bei saisonalen Produkten aus: Hier sank das Interesse von 50 % auf 40 %. Preisüberlegungen scheinen die Kaufentscheidungen zu dominieren. 58 % der Verbraucher sehen die Kosten als entscheidenden Faktor. Weniger zu bezahlen, ist der Studie zufolge also wichtiger, als die Herkunft und Frische der Lebensmittel.

„Retro-Trend“: Sehnsucht nach traditioneller Ernährung

Fast ein Drittel der Befragten erklärten in der Studie, dass sie ihren Fleischkonsum künftig nicht reduzieren wollen. Die Studie konnte einen „Retro-Trend“ feststellen, so heißt es auf der Website von Nestlé. Die Menschen „sehnen sich zurück nach den Ernährungsweisen vergangener Jahrzehnte“.

Sogar bei der Gen Z (16- bis 27-Jährige) zählte sich jeder Vierte zu den „unbekümmerten Fleischessern“. „In dieser Rückwärtsorientierung werden neue Gesundheitserkenntnisse bewusst ignoriert, konservative Ernährungsstile heftig verteidigt und Trends wie Veganismus mitunter sogar angefeindet“, schreibt Nestlé. Generell setzt das Thema Ernährung die Befragten unter Druck. Zwischen Gesundheits- und Fitnesstrends, Nachhaltigkeit und Geschmack sind die Befragten der Gen Z zu 96 % unzufrieden mit ihren Ernährungsgewohnheiten.

Studie zeigt: Regulierungen durch die Politik sind erwünscht

Die Studie zeigt auch, dass 84 % der Befragten eine Senkung der Mehrwertsteuer für gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse befürworten und mehr als zwei Drittel (71 %) eine Verpflichtung von Schulen und Kantinen zu gesundem Essen unterstützen. Allgemein wünschen sich die Befragten der Studie bei Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Tierwohl mehr Entlastung von Seiten der Politik oder der großen Lebensmittelmarken. Sich selbst stärker engagieren wollen nur 13 %.

Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé beauftragte für die repräsentative Studie das Kölner Marktforschungsinstitut Rheingold. Sie basiert auf Anfang 2024 durchgeführten psychologischen Gruppen- und Tiefeninterviews sowie einer repräsentativen Online-Umfrage unter 2.040 Personen zwischen 16 und 84 Jahren.

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