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EU-Schlachtkuhpreise weiter im Sinkflug

Im europäischen Mittel stiegen zwar die Jungbullen- und Färsennotierungen zuletzt minimal. Die Schlachtkuhpreise stehen allerdings weiter unter Druck.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union haben sich zuletzt wieder uneinheitlich entwickelt. Während Jungbullen und Färsen freundlicher notierten, haben die Preise für Altkühe erneut nachgegeben. Mitte November wurden Jungbullen der Handelsklasse R3 nach Angaben der Europäischen Kommission im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten für 352,49 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG) gehandelt; gegenüber der Vorwoche entsprach das einem Plus von 0,3 %.

Überdurchschnittlich kräftig fiel der Aufschlag mit 13,4 % in Italien aus. Auch in Polen zeigten sich die Preise fest und legten um 2,5 % zu. In Frankreich, Österreich und Belgien mussten sich die Mäster mit Aufschlägen zwischen 0,6 % und 0,1 % begnügen. In Deutschland, Spanien und Irland gaben die Notierungen derweil zwischen 0,2 % und 0,4 % nach. In Dänemark wurden R3-Bullen um 1,4 % preiswerter gehandelt, in den Niederlanden sogar um 2,4 %.

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Die Preise für Kühe haben sich in der Berichtswoche erneut schwächer entwickelt. Tiere der Handelsklasse O3 erlösten laut EU-Kommission durchschnittlich 256,53 Euro/100 kg SG und damit 4,52 Euro oder 1,7 % weniger. In Italien legten die Preise entgegen dem Trend um 0,8 % zu; ansonsten kam es vorwiegend zu teils spürbaren Abschlägen. Vergleichsweise gering fiel das Minus mit 0,5 % in Belgien aus; in den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Irland, Dänemark und Deutschland kam es zu Abschlägen zwischen 1,2 % und 2,5 %. In Polen gaben die Preise für O3-Kühe um 3,7 % nach, in Österreich sogar um 4,5 %.

Wie auch die Bullen notierten Färsen derweil freundlicher: Tiere der Handelsklasse R3 wurden den Kommissionangaben zufolge im EU-Schnitt für 363,90 Euro/100 kg SG gehandelt; das entsprach einem Plus von 0,3 %. In den Mitgliedstaaten verlief die Entwicklung uneinheitlich. In Polen legten die Preise um 3,5 % zu, in Spanien und Italien um 2,9 % beziehungsweise 2,7 %. In Dänemark erzielten die Mäster 1,0 % mehr als in der Vorwoche; schwächer fiel der Zuschlag mit 0,3 % und 0,2 % in Irland und Frankreich aus. In Belgien gingen die Erlöse für R3-Färsen derweil um 0,2 % zurück. Nochmals schwächer entwickelten sich die Preise in den Niederlanden, Deutschland und Österreich, wo es zu Abschlägen zwischen 1,0 % und 2,3 % kam. AgE

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