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Diese Herdenschutz-Tipps sollten Sie zur neuen Weidesaison beachten

Der Schutz von Tieren auf der Weiden ist vor allem in Regionen wichtig, in denen sich Wölfe umhertreiben. Ein Projekt des NABU Niedersachsen bietet Unterstützung.

Lesezeit: 2 Minuten

Die neue Weidesaison startet. Dabei sollten Tierhalter nicht den Herdenschutz vergessen. Dazu ruft der NABU Niedersachsen auf. Wolfsübergriffe geschehen laut einer Statistik des niedersächsischen Umweltministeriums in erster Linie bei Schafen und Ziegen. Etwa 80 % der Risse finden auf Weiden statt, die gar nicht oder nur unzureichend geschützt sind. Gleichzeitig wird ein extremer Anstieg von Nutzttierrissen beklagt und die Bejagung von Wölfen gefordert. Die Bejagung ersetze jedoch keine wirkungsvollen Maßnahmen zum Schutz der Herde.

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„Um Übergriffe von Wölfen auf Weidetiere zu verhindern ist korrekt umgesetzter, funktionstüchtiger Herdenschutz alternativlos“, erklärt Projektleiter Peter Schütte. Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass sich Schutzmaßnahmen wie Zäune, Schutzhunde und Behirtung am besten dafür eignen. Und das ist auch an Deichen und in Bergregionen möglich.

Zaunbau und Beratung

Um Landwirtinnen und Landwirte zu unterstützen, gibt es seit 2017 das Projekt "Herdenschutz Niedersachsen" vom NABU. Schwerpunkt der praktischen Projektarbeit ist die Installation der empfohlenen fünfreihigen 1,20 m hohen Elektrofestzäune mit gespanntem Stahldraht als elektrischem Leiter für Schaf-, Ziegen- und Rinderhaltungen. „Unsere Erfahrungen sowie eine Feldstudie zeigen, dass Wolf und Wildschwein diese Art von fachgerecht errichteter und gut gepflegter Zäunung nicht queren, sehr wohl aber Kleintiere, Dam- Reh- und Rotwild“, so Schütte.

Im Rahmen des Projektes erhielten bisher über 330 Weidetierhalter eine Beratung. Mehr als 150 von diesen bekamen sogar Unterstützung beim wolfsabweisenden Zaunbau. Etwa 350 Weiden mit über 1.500 ha Fläche sind mit rund 350 km Herdenschutzzaun ausgestattet. Übergriffe habe es dort bislang nicht gegeben.

Beispielzäune zum ansehen

Das Projekt bietet verschiedene Anschauungsmöglichkeiten als Beispiele für tierhaltende Betriebe. Diese sind hier zu finden:

  • Reitsport-Touristik-Centrum Ostfriesland in Timmel
  • Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz im Camp Reinsehlen bei Schneverdingen
  • nahe der Touristinfo Konau im Amt Neuhaus
  • am Schnuckenstall in der Kronsbergheide bei Amelinghausen
  • Schoonorther Straße in Krummhörn
  • Nationalparkhaus Wurster Nordseeküste am Seedeich

Weitere Anschauungsmöglichkeiten bietet die Landwirtschaftskammer im Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Echem in Form einer Musterzaunanlage und das Wolfcenter Dörverden.

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