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Landwirte über Kompakt-TMR: Mehr Milch und gesündere Klauen

Ergebnisse der Umfrage der Uni Osnabrück zu den Erfahrungen von Praktikern mit der Fütterung einer Kompakt TMR.

Lesezeit: 2 Minuten

Wissenschaftliche Untersuchungen zum Einfluss der Kompakt-TMR gibt es bisher kaum. Die Hochschule Osnabrück hat deshalb Praktiker nach ihren Erfahrungen mit der Kompakt-TMR befragt. Die Ergebnisse geben einen ersten Eindruck zu den möglichen Effekten nach der Futterumstellung.

An der Umfrage nahmen elf Betriebsleiter aus Deutschland und den Niederlanden teil. Die Milcherzeuger füttern die Ration seit einem bis vier Jahren. Sie melken im Schnitt 80 bis 320 Kühe mit einer Herdenleistung von 9300 bis 11500 kg ECM. Ein Betriebsleiter musste das Verfahren nach einigen Monaten wieder einstellen, da seine Mischtechnik nicht für die extremen Herausforderungen der Ration geeignet war.

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Leistung konstanter

Über die Hälfte der Teilnehmer führt eine Steigerung der Milchleistung auf die Futterumstellung zurück. Dabei sei die Herdenleistung vor allem gleichmäßiger. Einzelne Tiere steigerten die Leistung um bis zu 2 kg pro Tag und bis zu 800 kg je Laktation. Auf keinem Betrieb beeinflusste die Kompakt-TMR die Milchleistung negativ. Etwa ein Drittel der Landwirte stellten keinen Einfluss der Ration auf die Milchleistung fest.

Die Ration hat auf die Inhaltsstoffe der Milch offensichtlich kaum einen Einfluss. Nur zwei Betriebe berichten, dass Eiweiß- und Fettgehalt stabil bis leicht gestiegen sind.

Den Betriebsleitern zufolge wirkt sich die Ration jedoch positiv auf die Futteraufnahme aus: Die Aufnahme ist konstanter, es bleiben weniger Futterreste und die TM-Aufnahme soll um 1 bis 2 kg je Kuh und Tag steigen. Das wirke sich auch auf die Körperkondition aus. Im Schnitt sollen die Kühe rund 20 kg zugelegt haben. Insgesamt seien die Tiere robuster und die Herde konstanter.

Gesündere Klauen

Positiv wirkt sich die Kompakt- TMR auf die Klauengesundheit aus: Die Hälfte der Teilnehmer berichtet von weniger Mortellaro, Sohlengeschwüren und insgesamt weniger lahmen Tieren. Die Klauen seien härter und gesünder. Auf vier Betriebe reduzierte sich außerdem die Zahl der Acidosen nach der Futterumstellung deutlich.

Bei der Fruchtbarkeit stellten die Betriebsleiter deutlichere Brunstsymptome und einer höhere Erstbesamungsrate fest.

Etwa die Hälfte der Milchviehhalter gibt an, dass die Kühe länger liegen. Sie bestätigen auch, dass die Kühe insgesamt ruhiger sind, weniger Stress am Futtertisch zeigen und bei Vorlage einer frischen Ration weniger Tiere zum Futtertisch eilen. Die Kot-Konsistenz ist einheitlicher.

Es sind wissenschaftliche Untersuchungen zum Einfluss der Kompakt-TMR auf Leistung und Gesundheit erforderlich. Hierzu führt die Uni Osnabrück aktuell Analysen auf Praxisbetrieben durch.

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