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Milchkühe: Negativrekord im Strukturwandel

So schnell wie in den vergangenen zehn Jahren hat sich die Kuhzahl bisher noch nicht verringert. Doch es gibt regionale Unterschiede, berichtet die ZMB.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Milchkuhsektor sinkt so starkt wie in den vergangenen zehn Jahren nicht mehr: Im Jahresverlauf 2024 hat sich die Zahl der Milchkühe im Bundesgebiet um 2,5 % auf 3,668 Mio. Kühe verringert. Das geht aus der Mai-Zählung hervor. Auch die Zahl der Milchkuhbetriebe sinkt: Die Anzahl der Ställe sinkt mit 49.452 (-4,3 %) erstmals unter die 50.000er-Marke. Mit durchschnittlich 74,2 Kühen je Halter wächst die Betriebsgröße jedoch weiter.

Regional sind die Abnahmeraten unterschiedlich. Sie reichen von 1,6 % in Baden-Württemberg bis hin zu 6,7 % im Saarland. In den ostdeutschen Bundesländern war der Herdenabbau mit durchschnittlich 3,4 % etwas stärker ausgeprägt als im ehemaligen Bundesgebiet mit 2,7 %. Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Thüringen bewegten sich nah am deutschen Durchschnitt.

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Die Zahl der Milchkuhhalter sank im Vergleich zu Mai 2023 um 4,3 % und damit stärker als im Vorjahr (3,7 %). In allen Größenklassen ist der Wert geschrumpft, am stärksten hat es jedoch Ställe mit zehn bis 49 Kühen getroffen. Am niedrigsten war die Abnahmerate bei Ställen mit 100 bis 199 Kühen. Auch bei Ställen mit 200 Kühen und mehr hat nun ein Rückgang eingesetzt, während deren Anzahl bis 2023 noch gewachsen war.

60 % der Kühe standen bei der Mai-Zählung in Ställen mit mindestens 100 Kühen. Der Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben.

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