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topplus Preissenkung

Milchwerke Schwaben reduzieren Milchgeld um 15 ct/kg

Die Milchpreise sinken zum Teil spürbar. Dennoch gibt es auch positive Signale: Der Markt für Magermilchpulver erholt sich und auch die internationalen Milchpreise sind gestiegen.

Lesezeit: 2 Minuten

Von einem in sich zusammenbrechenden Kartenhaus sprechen die Milchwerke Schwaben in einem Schreiben an ihre Mitglieder, das top agrar vorliegt. Der Milchverarbeiter mit Sitz in Ulm teilt seinen Lieferanten mit, dass sich Vorstand und Aufsichtsrat dazu entschlossen haben, den Milchpreis um 15 ct/kg zu senken. Während der Grundpreis im Dezember noch bei 58,46 ct/kg lag, erhalten die Milcherzeuger und Milcherzeugerinnen im Januar nur noch 43,46 ct/kg Milch (siehe top agrar-Milchpreisbarometer).

Steigende Mengen, nachlassender Absatz

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Als Begründung nannte das Unternehmen steigende Milchmengen in der zweiten Jahreshälfte verbunden mit hohen Produktpreisen und nachlassenden Verkäufen. Der Absatzrückgang bei den Milchprodukten habe sich auf alle Segmente ausgewirkt und auch das Exportgeschäft sei betroffen gewesen.

Sinkende Milchpreise hatte unter anderem Monika Wohlfarth, Geschäftsführerin der Zentrale Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) vorausgesagt. Im top agrar-Interview erklärte sie: „Die Preise für Käse, Butter und Milchpulver haben in den letzten Wochen schnell und deutlich nachgegeben und sind inzwischen niedriger als vor einem Jahr. Bei den verringerten Erlösen sind spürbare Senkungen der Milchpreise unumgänglich.“

Das Niveau bleibt hoch

Dennoch werde sich das Niveau der Milchpreise vermutlich nicht wieder auf die 30 Cent einpendeln. Davon geht zumindest Hans Stöcker, Vorsitzender der Landesvereinigung der Milchwirtschaft in Nordrhein-Westfalen (LV Milch NRW), aus.

Die Süddeutsche Butter- und Käsebörse Kempten berichtete gestern von einer sich stabilisierenden Nachfrage am Markt für Magermilchpulver. Auch bei der letzten Auktion der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade steigen die Preise das erste Mal seit längerer Zeit wieder. Die Milchmenge in Deutschland ist zurzeit rund 3,3 % höher als im Vorjahreszeitraum.

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