Zuchtorganisationen

Schluss mit Arcowin

Die geplante Rinderzuchtgenossenschaft "Arcowin" wird es nicht geben. Das teilten die Unternehmen mit.

Die von Evolution (Frankreich), Masterrind (Deutschland) und VikingGenetics (Skandinavien) geplante Fusion zur Rinderzuchtgenossenschaft "Arcowin" ist beendet. Das gaben die drei Zuchtunternehmen bekannt.

"Die Fusion der drei Unternehmen sollte Vorteile für unsere Mitglieder und weltweiten Kunden bringen", sagt Jörg Stubbemann, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Masterrind. Der erhoffte Mehrwert könne laut Arcowin-Vorstand doch nicht generiert werden. Grund dafür seien rechtliche und technische Probleme, die dazu geführt haben, dass die angestrebte Struktur für die Mitglieder nicht vorteilhaft wäre.

Der ursprüngliche Plan

Grund für den Zusammenschluss zu "Arcowin" war es, die Zuchtprogramme zusammen zu legen um genetische Ressourcen besser nutzen und Vertriebsstrukturen ausbauen zu können (top agrar berichtete). Diese Entscheidung fiel im Dezember 2020. Bereits im April 2021 haben sich die drei Unternehmen dann zu einer Fusion entschlossen (top agrar berichtete).

Ab sofort agiere jedes Unternehmen wieder eigenständig und Arcowin ist komplett aufgelöst, teilte die Masterrind mit. Die drei Partner wollen jedoch weiterhin in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zusammenarbeiten.


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