Wichtige Information

Müller-Fleisch passt Jungebermaske 2021 an Plus

Ab 2021 kann der Ulmer Schlachthof die vertraglich gebundenen Jungeber und Improvac-Eber nur noch über die normale Mastschweineabrechnungsmaske mit einem Abschlag von 0,06 Euro/kg abnehmen.

Der Schlachthof Ulm (SFZ, Ulmer Fleisch, Müller Fleisch) passt seine Jungebermaske 2021 an.

In einem Schreiben an die Jungeberlieferanten vom 14. Mai teilt die Firma mit, dass die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) am 26.3.2020 in ihren Gremien beschlossen hat, dass gesetzeskonform kastrierte Ferkelpartien deutscher Herkunft mit einem ausgeglichenen biologischen Geschlechterverhältnis einen Zuschlag von 2 Euro je Tier ab 1.1.2021 erhalten sollen. Das wird den Jungeber für den Mäster zu den bisherigen wirtschaftlichen Vorteilen um weitere 4 Euro verbilligen, heißt es.

...

Die Redaktion empfiehlt

Der Absturz auf dem Schweinemarkt belastet auch die Ferkelpreise. Analysten erwarten für Sauenhalter in den nächsten Monaten keine rosigen Zeiten, aber zumindest stabile Preise.


Diskussionen zum Artikel

von Martin Schollbrock

Anpassung ?

Es ist eine Bestrafung für alle Sauenhalter, die ihre Ferkel nicht kastrieren wollen, nichts anderes. Die anderen Schlachter reiben sich schon die Hände, sie wollten ja nicht die ersten sein, die die Abzüge öffentlich zugeben, werden natürlich bald folgen. Auch der vermeintliche ... mehr anzeigen

von Martin Schollbrock

Anpassung ?

Es ist eine Bestrafung für alle Sauenhalter, die ihre Ferkel nicht kastrieren wollen, nichts anderes. Die anderen Schlachter reiben sich schon die Hände, sie wollten ja nicht die ersten sein, die die Abzüge öffentlich zugeben, werden natürlich bald folgen. Auch der vermeintliche ... mehr anzeigen

von Bernhard Randler

Die Pessimisten hatten recht

Ich muss mich bei all denen entschuldigen, die ich ermuntert habe Improvac Eber zu mästen. Diejenigen die skeptisch der Ebermast gegenüber standen haben im vollen Umfang recht. Müller kann man noch zugute halten, dass frühzeitig die Abstrafung der Eber angekündigt wurde. So ist es ... mehr anzeigen

von Heinrich Albo

Geimpfte Eber

sind keine Eber mehr .Sie weisen eine deutlich bessere Fleischqualität als die Börge auf und müssten eher noch besser als diese bezahlt werden.... Andernfalls müssen die Politik und die Verbände mal wieder wach gerüttelt und AKTIV werden.

von Diedrich Stroman

Träume!

Wachrütteln, es zerplatzt wie eine Seifenblase! Der Sauenhalter ist immer der Dorftrottel der Politik!!Deutsche Experten zerstören deutsche Familienbetriebe fertig!!!

von Erhard Dörmann

Argumente bei Improvac-Ebern stichhaltig?

Es scheint mir hier mehr darum zu gehen, die Sauenhalter in die für die Schlachter/Vermarkter "richtige" Richtung zu drängen! Warum ist bei Improvac-Ebern die Fleischausbeute so schlecht, dass man einen höheren Abzug u.a. damit rechtfertigt? Bei den Indexpunkten oder dem MfA sind die ... mehr anzeigen

von Andreas Puckert

Der Sauenhalter ist immer der doofe!

Wieder ein tritt in den .....! Wird die Jungebermast weiter ausgebremst wird sich der Strukturwandel geade bei den kleineren Sauenhaltern massiv fortsetzen! Isofloran ist nicht für alle eine Alternative!

von Thomas u. Helmut Gahse GbR

Wenn sich die Kollegen

in den nördlichen Veredelungshochburgen von Anfang an auch für den 4. Weg eingesetzt hätten und nicht nur die Ebermast favorisiert hätten, wären wir beim 4. Weg wahrscheinlich weiter.

von Günter Schanné

4.Weg

Der 4. Weg war von Beginn an ein Irrweg, weil die Lokalanästhesie die Anforderung nach einer Schmerzausschaltung gemäß unserem Tierschutzgesetz nicht erfüllt. Außerdem gibt es auf dem deutschen Tierarzneimittelmarkt kein Medikament, dass dafür zugelassen ist.

von Nadine Henke

Danke VEZG

Das passiert wenn man denkt man will etwas gutes tun. Es war so klar, dass genau solche Entscheidungen passieren und nachher sind es wieder die Sauenhalter die weiter Kastrieren müssen und dafür angefeindet werden. Danke für nichts

von Thomas u. Helmut Gahse GbR

Das war abzusehen,

dass es so kommt. Das Risiko, dass geruchsbelastetes Fleisch in die Regale kommt ist zu groß. Und die Möglichkeiten das Fleisch von allen männlichen Tiere in kaschierenden Rezepturen unterzubringen sind schlicht nicht vorhanden.

von Günter Schanné

Geruchsbelastetes Fleisch

Die Wahrscheinlichkeit, dass geruchsbelastetes Fleisch in die Regal kommt ist äußerst gering, weil es eine Amtliche Fleischuntersuchung gibt, die erheblich geruchsbelastete Schlachtkörper aussondert. Wenn der Schweinemäster die Immunokastration korrekt durchführt, dann gibt es auch ... mehr anzeigen

von Alexander J.

Traurig

Das gerade Müller Fleisch mit seinen über 400 Corona infizierten Mitarbeitern (weit mehr als bei westfleisch) jetzt auch noch unter Beweis stellt das ist also nicht nur seine Mitarbeiter sondern auch seine Bauern wie Dreck behandelt hat schon ein gewisses geschmäckle, ist uns aus der ... mehr anzeigen

von Günter Schanné

Inhalationsnarkose

Die Inhalationsnarkose wird vom Bundeslandwirtschaftsministerium mit Steuermitteln subventioniert. Wer das nicht will, kann seine Ferkel unter tierärztlicher Injektionsnarkose kastrieren. Die Immunokastration ist nachwievor das tierfreundlichste Verfahren. Müller ist nur ein ... mehr anzeigen

von Manfred Sommer

Wie schnell sich die Zeiten Ändern ?

https://www.topagrar.com/schwein/news/sueddeutsche-mueller-gruppe-wagt-sich-aus-der-deckung-10354739.html

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Auf Kommentar antworten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen