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Tierschutzverstöße: Alle Bauern in einen Topf - das ist leicht, aber nicht richtig!

Aktuelle Filmaufnahmen prangern erneutes Tierleid in Schweineställen an. Die Herkunft und Echtheit der Bilder bleibt aber auch diesmal schleierhaft.

Lesezeit: 2 Minuten

Mehrere Tage oder Wochen alte eitrige Wunden, blutige Schwanzwurzeln, aufgedunsene tote Mastschweine. Die Bilder, die das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ und die ZDF-Sendung „Frontal“ jetzt veröffentlicht haben, sind durch nichts zu entschuldigen. Das geht nicht! Die betroffenen Schweine hätten viel früher von ihrem Leid erlöst und fachgerecht notgetötet werden müssen! Daran besteht nicht der geringste Zweifel - auch in der Branche nicht.

Dennoch stehen auch in diesem Fall wieder viele offene Fragen im Raum: Sind das wirklich alles aktuelle Aufnahmen aus Lieferbetrieben der Westfleisch? Oder wurde hier auch älteres Filmmaterial untergemischt, um den Schreckensszenen mehr „Wumms“ zu verleihen? Waren einige der kranken Schweine nicht doch in Krankenbuchten separiert? Haben Spiegel und Frontal die Echtheit der ihnen von Tierschützern zur Verfügung gestellten Bilder und Filme überprüft? Wer genau hat dem Deutschen Tierschutzbüro das Material zugespielt? Ist diese Quelle den Machern namentlich bekannt?

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Vielleicht bringt die Staatsanwaltschaft Licht in Dunkel. Sie hat in mehreren Fällen Ermittlungen eingeleitet. Die Fakten müssen unabhängig untersucht und die Schwarzen Schafe, die ihre Fürsorgepflicht gegenüber den Tieren verletzt haben, zur Rechenschaft gezogen werden. Wir müssen dringend davon wegkommen, dass solche Bilder immer wieder entstehen und die ganze Branche in Verruf bringen. Erst dann ist sie nicht mehr angreifbar.

Alle Bauern in einen Topf: Das ist leicht, aber nicht richtig!

Fragwürdig ist und bleibt aber die immergleiche Masche der Tierschützer: Nach dem Einbruch in die Ställe folgt die öffentlich-mediale Verurteilung des Landwirts bzw. der Landwirte und anschließend werden die Missstände als allgemeingültig dargestellt. Tenor: Das ganze System ist krank. Das ist es aber nicht! Das beweisen zigtausend Bauernfamilien jeden Tag. Wenn es den Tierschützern wirklich ernst ist mit mehr Tierwohl, bauen sie ihre Berichterstattung nicht immer nur spendengetrieben auf. Dann nehmen sie auch den LEH und die Verbraucher in die Pflicht und hinterfragen deren ständige Rabattschlachten und deren Geiz ist Geil-Mentalität.

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