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Afrikanische Schweinepest

Vietnam testet dritten ASP-Impfstoff bei Hausschweinen

Vietnamesische Pharmaunternehmen testen bereits den dritten Impfstoff gegen die Afrikanische Schweinepest. In Westeuropa mache jedoch nur ein Köderimpfstoff für Wildschweine Sinn.

Lesezeit: 2 Minuten

Weltweit wird fieberhaft an der Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) geforscht. Besonders aktiv scheinen hier vietnamesische Pharmaunternehmen zu sein. Denn nach den beiden Konzernen Nevetco und Avac hat kürzlich auch die Dabaco-Gruppe bekanntgegeben, einen Lebendimpfstoff gegen den weltweit grassierenden Seuchenerreger entwickelt zu haben.

Während der AVAC-Impfstoff bereits für den Inlandeinsatz zugelassen ist und Zulassungsverfahren für andere asiatische Länder wie z.B. die Phillipinen laufen, wurde das Vakzin der Dabaco-Gruppe bisher nur in zwei kommerziellen Schweinefarmen an jeweils 50 Schweinen im Alter von sechs und acht Wochen getestet. Die Dabaco-Gruppe geht dennoch davon aus, dass sie den Impfstoff bis zum vierten Quartal 2023 in Serie produzieren und vermarkten können kann, berichtet das Nachrichtenportal Pig Progress.

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Impfprogramme nur Teil der Seuchenbekämpfung

Ob ein ASP-Impfstoff überhaupt jemals in westeuropäischen Hausschweinebeständen eingesetzt würde, ist nach Ansicht von Dr. Sandra Blome, die das deutsche Referenzlabor für die ASP leitet, ohnehin fraglich. Denn der Einsatz würde massive, langanhaltende Handelsrestriktionen nach sie ziehen.

Die Impfung sei neben anderen wichtigen Maßnahmen wie der Biosicherheit nur ein Baustein der Seuchenbekämpfung. Eine Impfung macht nach Ansicht von Dr. Blome in Deutschland allenfalls bei Wildschweinen Sinn, weil die Seuche hier schwerer zu bekämpfen sei. Dazu müsste der Impfstoff allerdings in Köderform angeboten und oral an die Wildschweine verabreicht werden. Bei der Klassischen Schweinepest (KSP) habe man zwar gute Erfahrungen damit gemacht. Nach bisherigen Erkenntnissen sei die orale Wirkung der bisherigen Impfstoffkandidaten allerdings geringer als bei Impfködern gegen die KSP. Die Forschung arbeite zurzeit aber mit Hochdruck daran, die orale Wirkung zu optimieren, berichtet die Virologin. Näheres dazu können Sie hier nachlesen.

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