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Grünlandpflege: Grundstein für sauberes Futter

Kraftfutter ist teuer, darum sollte möglichst viel Milchleistung aus dem Grundfutter kommen. Das gelingt nur mit einem optimal geführten Grünlandbestand. Wir geben Tipps, wie Sie Ihr Grünland fit machen.




Schnell gelesen

  • Die richtige Pflege legt den Grundstein für eine ertragreiche Grünfutterernte. Hier gilt es, die wertvollen Gräser zu fördern und ertragsschwache zu bekämpfen.
  • Mit Striegel, Schleppe und Co. können Sie z. B. die gemeine Rispe auskämmen und Maulwurfshaufen einebnen. Die Wirkung der Geräte ist aber unterschiedlich.
  • Pflegemaßnahmen lassen sich gut mit einer Nachsaat kombinieren. Je nach Standort, Bodenverhältnissen und Lückenanteil empfiehlt sich eine Über- oder Durchsaat.




Milchviehhalter und Rindermäster staunen zur Zeit nicht schlecht, wenn sie die Rechnungen für Kraftfutter bekommen. Sowohl Energieträger wie Getreide oder Mais als auch Eiweißfuttermittel wie Soja- oder Rapsschrot sind extrem teuer. Die Futterkosten lassen sich nur drücken, wenn man möglichst viel Leistung aus dem eigenen Grundfutter holt. Im Grünland spielt dabei vor allem die Zusammensetzung der Gräser eine zentrale Rolle. Hier gilt es, ertragsstarke Sorten zu etablieren und dem „Filz“ den Kampf anzusagen.

Grünlandpflege nur bei trockenen Bedingungen

Die mechanische Grünlandpflege im Frühjahr setzt vor allem eine gute Befahrbarkeit der Böden und eine gewisse Temperatur voraus. Gerade wenn Sie mit einer Über- oder Durchsaat Gräser etablieren wollen, könnten nachfolgende Nachtfröste die Keimlinge schwer schädigen. Damit Striegel, Schleppe und Co. richtig arbeiten können, muss der Oberboden trocken sein. Dann lassen sich abgestorbene Pflanzenteile sauber herausreißen und die Reste der organischen Düngung gut verteilen. Auch beim Einsatz der Glatt- oder Cambridgewalze ist Vorsicht geboten: Ist es zu nass, schädigen sie den Bestand.

Einebnen mit Wiesenegge oder Wiesenschleppe

Mit der Grünlandpflege im Frühjahr legen Sie bereits den Grundstein für sauberes Futter. Vor allem Maulwurfshaufen sind hierbei ein Problem. Der einfachste Weg, diese einzuebnen, ist die klassische Wiesenschleppe bzw. die Wiesenegge. Das Netz aus Ringen und Eggensternen soll die Gräser zur Bestockung anregen. Bei vielen Wieseneggen lässt sich die Intensität einstellen, indem man das Netz dreht. Auf der einen Seite haben die Sterne nur kleine Spitzen, auf der anderen deutlich größere.

Wiesenschleppen stellen wenig Ansprüche an den...

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