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Agritechnica 2023

Kvernelands neue Maschinen für Bodenbearbeitung und Aussaat

Eine Kreiselegge mit variabler Tiefeneinstellung während der Fahrt und die passende Säschiene samt zweigeteiltem Fronttank – Kvernelands Kombi für die teilflächenspezifische Saat in einem Arbeitsgang.

Lesezeit: 5 Minuten

Mit der Rotago F stellt Kverneland im Vorfeld der Agritechnica 2023 erstmals eine Kreiselegge mit variabler Tiefensteuerung während der Bearbeitung vor. Möglich machen diese eine Isobus-fähige Steuereinheit und ein Aufbau mit geschobener Kreiseleggenwanne.

In Standardanbausystemen wird oft das gesamte Feld gleichmäßig tief bearbeitet. Verdichtungen, unterschiedliche Bodenarten oder die Verfügbarkeit von Bodenfeuchtigkeit können jedoch innerhalb eines Feldes stark variieren. Die Saatbettbereitung mit der Rotago F ermöglicht es dem Fahrer nun, die Arbeitstiefe von der Kabine aus anzupassen. Dazu bietet Kverneland zwei Varianten:

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  • In der Basisversion erfolgt die Einstellung über die Traktorhydraulik,
  • in der Isobus-Variante erfolgt die Einstellung über das Traktorterminal oder das Kverneland Tellus Pro/Tellus GO+ Terminal.

Kverneland betont, dass es an der Erfahrung und dem Wissen des Landwirts liege, wo der Boden mehr oder weniger intensiv bearbeitet werden müsse. Die Technik setze dies mit einem Knopfdruck um.

In diesem Zusammenhang weist Kverneland auch darauf hin, dass die Arbeitstiefe immer auf das notwendige Minimum reduziert werden sollte, denn ein Zentimeter Arbeitstiefe bedeute ca. 140 t Bodenbewegung pro Hektar. Eine geringere Arbeitstiefe reduziere also auch die freigesetzte CO2-Menge.

Wie funktioniert die variable Tiefeneinstellung der Kverneland Rotago F?

Die patentierte Arbeitstiefeneinstellung des Rotago-Konzepts mit geschobener Kreiseleggenwanne ermöglicht die vollständige Einstellung aller vordefinierten Parameter, ohne die 3-Punkt-Hydraulik des Traktors oder der hinteren Walze neu nachzujustieren. Die Parallelogramm-Aufhängung sorgt laut Kverneland dafür, dass die Wanne parallel zum Boden bleibt.

Alle Einstellungen werden durch eine speziell elektronische Sensorik überwacht, die vor Überlastung oder Fehlbedienung schützt. Das Konzept der geschobenen Getriebewanne ist selbsttragend und leicht, was eine bessere Flexibilität bei den Anpassungen gewährleistet und weniger Energie benötigt.

Lässt sich die Rotago F mit anderen Geräten kombinieren?

Die ROTAGO F kann sowohl solo als auch als Säkombination in Verbindung mit der Säschiene f-drill CB-F eingesetzt werden. Die Sätiefe und der Schardruck der Scharschiene f-drill CB F lassen sich bequem von der Kabine aus hydraulisch verstellen.

Für eine bessere Lastverteilung, zusätzliche Stabilität und den legalen Straßentransport ist ein Stützrad erhältlich, das an der Kreiselegge oder an der Scharschiene montiert werden kann. Ein Abkoppeln des Oberlenkers ist nicht erforderlich. Die konstante Stützkraft auf das Rad sorgt für einen ruhigen Lauf und erhöht die Sicherheit und den Komfort des Fahrers.

Welche Säschiene passt zur Rotago F?

Die Scharschiene f-drill CB F ist laut Kverneland die perfekte Ergänzung zur Kreiselegge Rotago F. Entsprechend ist sie in den Arbeitsbreiten 4m und 6 m erhältlich. Die bekannten CX-II- Scheibenschare werden an der Scharschiene angeschraubt, um verschiedene Säabstände zu ermöglichen. Die Scharschiene kann mit 12,5 cm und 25 cm bestellt werden, um den individuellen Anbausystemen gerecht zu werden.

Die flexible und individuelle Tiefeneinstellung jedes CX-II Schares ermöglicht unterschiedliche Sätiefen auch innerhalb einer Arbeitsbreite. Dies sei besonders wichtig, wenn zwei verschiedene Produkte in einem Arbeitsgang gesät werden sollen, z.B. Raps in einer geringen Tiefe und Begleitkulturen wie Bohnen in einer größeren Tiefe.

Für nasse und klebrige Böden bietet Kverneland jetzt alternativ das CX-II-Schar als kostengünstige Version ohne Andruckrolle. Dessen speziell gewölbte Konstruktion sorge für eine ausreichende Tragfähigkeit bei leichten Bedingungen.

Die Tiefenverstellung und der Schardruck können einfach über die Hydraulik oder als ISOBUS-Version über das Terminal angepasst werden. Der CAT. II easy-Anschluss ermöglicht die schnelle Kopplung mit der Kreiselegge Rotago F.

Durch die „Plug and Play“-Kompatibilität der Isobus e-com-Software können die f-drill CB F, die Kreiselegge Rotago F und der f-drill Fronttank an jeden ISOBUS-kompatiblen Traktor angeschlossen werden und sind dann über das traktoreigene Terminal, über den IsoMatch Tellus Pro oder den IsoMatch Tellus GO+ von Kverneland voll funktionsfähig.

Durch die „Plug and Play“-Kompatibilität der ISOBUS e-com-Software können die f-drill CB F, die Kreiselegge Rotago F und der f-drill Fronttank an jeden ISOBUS-kompatiblen Traktor angeschlossen werden und sind dann über das traktoreigene Terminal, über den IsoMatch Tellus Pro oder den IsoMatch Tellus GO+ von Kverneland voll funktionsfähig.

Welcher Saatguttank passt zu Rotago F und f-drill CB F?

Um die Möglichkeit der gleichzeitigen Saat von Haupt- und Begleitkultur auszunutzen, hat Kverneland den geteilten Fronttank f-drill maxi plus entwickelt. Der aufgelöste Aufbau zusammen mit Kreiselegge und Scharschiene sorge für eine optimale Gewichtsverteilung.

Welches Volumen hat der f-drill maxi plus Fronttank?

Der Behälter fasst laut Kverneland 2.200 l und ist im Verhältnis 60:40 zweigeteilt. Jede Seite ist mit einem unabhängigen, elektrisch angetriebenen Eldos-Dosiergerät ausgestattet. Bei Bedarf kann der Bediener auch den kompletten Behälter für ein Produkt nutzen, indem er die Trennwand entfernt.




PUDAMA-Konzept für die Maissaat jetzt auch an der Optima F

Kvernelands System PUDAMA steht für eine systematische, gezielte Punktdüngung bei der Maisaussaat. Es ermöglicht die präzise Aussaat von Mais mit der synchronisierten Ablage eines Starterdüngerdepots genau neben dem Maiskorn.

Wissenschaftler des Institus für Bau- und Landmaschinentechnik an der TH Köln haben nachgewiesen, dass mit dem diesem System im Vergleich zur konventionellen kontinuierlichen Banddüngung mindestens 25 % des Startdüngers eingespart werden können, wobei das Ertragspotenzial erhalten bleibt.

Die PUDAMA-Technologie wurde zuerst in den gezogenen Rahmen Optima TFprofi integriert und wird nun auf dem klappbaren Rahmen Optima F in Kombination mit dem Fronttank f-drill vorgestellt. Die Optima F ist ein stabiler 6,00 m breiter und hydraulisch klappbarer Rahmen mit bis zu 12 SX-Säreihen.

PUDAMA in Kombination mit der Optima F wird nach Angaben von Kverneland das erste Mal auf der Agritechnica 2023 vorgestellt und wird als limitierte Nullserie zur Aussaatsaison 2024 verfügbar sein. Erste Maschinen mit PUDAMA in Kombination mit der Optima TFprofi sind bereits im Markt unterwegs.

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