Erste Details fertig

Insektenschutzgesetz: 10 m Gewässerabstand rückt näher Plus

Das Bundesumweltministerium strebt an, das Insektenschutzgesetz noch im Oktober im Kabinett zu verabschieden. Es legt einen Entwurf mit 10 Metern Gewässerrandstreifen beim Pflanzenschutzeinsatz vor.

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat seine Teile für das geplante Insektenschutzgesetz fertig. Am Freitag hat es diese in die erste Runde der Abstimmung zwischen den Bundesministerien gegeben. Für Oktober strebt das BMU die Verabschiedung im Bundeskabinett an, bestätigt ein Sprecher des BMU gegenüber top agrar.

10 Meter Gewässerabstand beim Pflanzenschutz

Der Entwurf, der top agrar vorliegt, enthält im Wesentlichen die Änderungen, die die Bundesregierung bereits mit dem Agrarpaket im September 2019 vorgeschlagen hatte. Dazu gehört ein zehn Meter Gewässerabstand, den Landwirte künftig beim Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln einhalten sollen. Ist der Gewässerrandstreifen begrünt, sollen fünf Meter Abstand reichen. Von dem Gewässerabstand sind laut dem BMU-Entwurf 20 % der an Gewässern gelegenen Flächen betroffen.

Artenreiches Grünland und Streuobstwiesen werden Biotope

Im Bundesnaturschutzgesetz dehnt das BMU die Flächen, die als Biotop geschützt sind, aus. Sie sollen künftig um artenreiches mesophiles Grünland, Streuobstwiesen, Steinriegel und Trockenmauern ausgeweitet werden. Damit soll die Summe der als Biotop geschützten Flächen in Deutschland um 1.667,92 km2 steigen.

BMEL Vorschriften für Pflanzenschutz stehen noch aus

Nicht enthalten sind in dem Entwurf die Vorgaben für die Ausbringung von...

Die Redaktion empfiehlt

Baden-Württembergs Agrarminister Hauk sieht seine Gesetze für mehr Artenvielfalt als Vorbild für ganz Deutschland. Die Bundesregierung solle dem folgen.

Bundesumweltministerin Schulze drückt beim geplanten Insektenschutzgesetz aufs Tempo. Sie legt vor allem Wert auf einen besseren Schutz von artenreichem Grünland und Streuobstwiesen.


Diskussionen zum Artikel

von Julia-Sophie von Richthofen

Wo Unrecht zu Recht wird ...

... wird Widerstand zur Pflicht! Klaus Jensen, Sie haben absolut recht. Was diese Schulzes & Co. in "unserer" Regierung sich anmaßen, ist laufender VERFASSUNGSBRUCH. Wir werden an der freien Ausübung unseres Berufes massiv gehindert. Jetzt beschlagnahmen sie unser Land in Form der 10m ... mehr anzeigen

von Klaus Jensen

Ich habe lange keine Kommentare mehr geschrieben...

... weil mir alles zu seicht und zu nett war. Ob top agrar oder der DBV oder zu letzt auch LSV. Ich bin dafür einfach mal zu sagen: leckt uns am Arsch, machen wir nicht. Wir düngen nach guter fachlicher Praxis, knallen den Wolf ab und betreiben pflanzenschutz nach guter fachlicher ... mehr anzeigen

von Mathias Waschka

Wahre Worte

Das was hier aktuell passiert, ist mit normalen Menschenverstand nicht mehr zu erklären. Warum diskutieren wir überhaupt noch über den Niedersächsischen Weg. Ich hoffe auf den zweiten Lockdown (nicht wirklich), aber dann machen wir die Grenzen zu, mal schauen wie wichtig dann der ... mehr anzeigen

von Karlheinz Gruber

Mache ich alles mit

wenn die Grenzen für die Importe gesperrt werden, solange diese andere Standards haben. UND: die PSM muß auch für die normale Bevölkerung gelten. Was dort verbraucht und vor allem wie es verbraucht wird, würde manchem Kontrolleur und dem BMU die Schuhe wegziehen. Aber gegen ... mehr anzeigen

von Michael Prantl

Randstreifen

Ob Schule oder Grüne in den nächsten Jahren regieren ist egal. Landwirte werden einfach von Dehnen gehasst darum solche Gesetze - nicht ärgern, aussteigen aus der Landwirtschaft - bisher haben die Sofa Bauern am besten verdient.

von Wilhelm Grimm

Da wird die CDU/CSU nicht mit spielen.

Die werden sich nicht in den Absturz der SPD treiben lassen. Wir sind ein friedliches Völkchen,wenn man uns endlich Beweise für diese Attacke auf das Eigentum liefern würde.

von Otto Klapfenberger

Die CDU/CSU

macht doch eh alles ein paar Jahre später was die SPD und Grünen heute schon fordern.

von Renke Renken

Bei der Reduktion

des Flächenverbrauchs kommt die Politik ins Spiel, das schaffen die sowieso nicht...... Aber diejenigen, die das jetzt beschließen sind in 5 Jahren nicht mehr im Amt, und können für die Nichterreichung dieses Zieles nicht belangt werden, aber die Bauern hängt man....... Und wenn ... mehr anzeigen

von Frank Sieweke

in Baden-Würtemberg...

werden "Schottergärten" verboten, auch die privaten..... ;-)

von Renke Renken

Gute Nacht

Landwirtschaft in D......

von Gerd Uken

Wir sind nach NL

Das zweite Land welches die heimische Landwirtschaft abschafft! Das ist kalte Enteignung bei den Gewässerrandstreifen Der niedersächsische Weg läuft ja nicht anders nur das die Politik sich da die Verbände gleich mit ins Boot geholt hat und alle sind glücklich und zu Frieden-na ja ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Hier

wird durch Ordnungsrecht wieder verhindert, dass mit Ökologie Geld zu verdienen ist. Verwilderung ist kein Naturschutz. Prämien zur Erhaltung als Belohnung Fehlanzeige. Bei allem Gerede, wenn eine wichtige Baumaßnahme ansteht muss sogar ein 200 Jahre alter Wald weichen.

von Detlef Roßmann

Ja so ist der Gang der Dinge ...

Aber vielleicht sollten wir Geld an Autobesitzer zahlen, weil sie ihre Karosse nicht mehr auf der Straße waschen dürfen. Dann könnten wenigstens die mit Ökologie Geld verdienen 8-)

von Gerhard Steffek

Die Spitze des BMU drückt beim Insektenschutzgesetz aufs Tempo!

Wird das noch das Abschiedsgeschenk der roten Svenja an die Bauern, weil sie es kommen sieht, das sie nächstes Jahr nicht mehr in der Regierung mitschnabeln darf?

von Wolfgang Reiner

Egal, da kommen andere,

Schulze´s gibt es bei den grünen genug.

von Gerhard Steffek

Zum Kotzen -

diese Bevormunderei. Selber keine Ahnung von der Materie, aber anderen vorschreiben wollen was sie tun und lassen sollen, bzw. dürfen.

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