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Ernte 2023

Fluch und Segen zugleich: Regenwetter bremst Getreideernte – Andere Landwirte freuen sich

Das wechselhafte Wetter bremst auch in der nächsten Woche die Raps- und Getreideernte aus. Ein Großteil der Flächen sind noch nicht geerntet. Futterbaubetrieben bringt der Regen Entspannung.

Lesezeit: 3 Minuten

„Wechselhaft, mit häufigem Regen Schauern und Gewittern, dabei windig und nur mäßig warm“. Das sind laut Deutschem Wetterdienst (DWD) die Wetteraussichten für die nächsten Tage. Es bleibt nass. Immer wieder ziehen Schauer und Gewitter durch, die Regensummen sind ordentlich. Trockene Tage wird es kaum geben - Tief folgt auf Tief. Auch die neue Woche bringt nicht den Sommer zurück. Das nächste Tief bringt im Westen teils intensive Regenfälle und im Norden Schauer. Im Osten und Süden bleibt es noch am ehesten trocken und sonnig.

Großteil des Getreides steht noch

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Die kurzen Erntezeitfenster stellen Landwirte und Lohnunternehmer weiter auf die Geduldsprobe. Laut unserer Umfrage auf topagrar.com (800 Teilnehmer) und Instagram (1.600 Teilnehmer) sind fast die Hälfte der Landwirte noch gar nicht angefangen bzw. gerade erst in die Getreideernte gestartet.

Niedersachsen: Landregen ist nötig

Landregen, Starkregen sowie Sturm und Hagel unterbrechen derzeit in Niedersachsen nicht nur die Ernte auf den Feldern, sondern sorgen regional für enorme Schäden auf dem Acker und damit verbunden für Ernteeinbußen. „Aufgrund der langen Trockenperiode bis einschließlich Juni ist es nach wie vor zu trocken, die klimatische Wasserbilanz zeigt für ganz Niedersachsen ein großes Minus auf. Nun machen Starkregen und Hagel sowie Stürme aktuell unseren Ackerbauern zu schaffen und bringen die Ernte in Gefahr“, bewertet Karl-Friedrich Meyer, Vorsitzender des Ausschusses Pflanze beim Landvolk Niedersachsen, das örtlich schlechte Wetter bzw. diesen eigentlich typischen niedersächsischen Sommer gegenüber dem Landvolk-Pressedienst.

Der diesjährige Juni war laut Deutschem Wetterdienst mit fast 295 Stunden der zweitsonnigste seit Beginn der Aufzeichnungen. Der Juli zeige ein ganz anderes Gesicht. Regionale Gewitter mit Starkregen und extremen Windböen sowie Hagel sorgen bei den Landwirten nicht nur für Zwangsruhepausen, sondern auch für Sorgenfalten auf der Stirn.

Regen bringt bei Mais, Gras und Co. Erleichterung

Durch die gefallenen Niederschläge der vergangenen Wochen hat sich die aktuelle Futtersituation in einigen Teilen Deutschland deutlich verbessert. So meldet beispielsweise das Landwirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern, dass die Pflanzenbestände im gesamten Land durch die Niederschläge vorerst mit Wasser versorgt seien. „Eine Freigabe der Bracheflächen zur Mahd ab 1. August wird daher nicht erfolgen“, heißt es.

„Auch wenn die Ernte der Druschfrüchte derzeit durch den Regen regional erschwert wird, bin ich sehr erleichtert über die ergiebigen Regenfälle in den letzten Wochen. Wenn man alle Wetterdaten im Land auswertet, dann haben alle Regionen etwas von dem dringend notwendigen Regen abbekommen, so Agrarstaatssekretärin Elisabeth Aßmann.

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