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Nässe auf den Feldern Europawahl 2024 DLG-Feldtage 2024

Aktuelles Agrarwetter

Landwirte berichten: „Nasseste Löcher der letzten 70 Jahre“ und „es staubt“

Landwirte in ganz Deutschland warten aktuell auf wärmere Temperaturen und eine stabile, aussaatfreundliche Witterung. Wir haben nachgefragt, wie stark sie die aktuelle Wetterlage beeinflusst:

Lesezeit: 3 Minuten

Und wieder einmal grüßt das Wetter und hält Landwirte in ganz Deutschland teilweise von ihren Feldarbeiten ab. Die Wetterberichte verschiedener Quellen zeigten in den vergangenen Tagen wieder mehr Wolken und Regenfelder, als so manch einem lieb ist. Gerade in Nord- und Westdeutschland haben Landwirte daher aktuell noch immer mit der anhaltenden Nässe zu kämpfen.

„Befahren geht bei uns noch gar nicht, alles zu nass“, schreibt bspw. Mirco Franke aus Ostfriesland via Instagram. Henning Hornbostel aus Celle (Niedersachsen) wartet derweil noch auf den passenden Aussaatzeitpunkt für das Sommergetreide und bei Mattis aus NRW stehen laut seinem Kommentar auf Instagram noch die Maisstoppeln der letzten Ernte auf dem Acker.

Dass die Nässe gerade viele Landwirte in ihrer geplanten Arbeit aufhält zeigt auch eine Umfrage auf topagrar.com. Wir haben unsere Leser in der vergangenen Woche gefragt, wie stark sie die aktuelle Wetterlage beeinflusst. Von insgesamt mehr als 1.200 befragten Personen gaben knapp zwei Drittel an, stark beeinflusst zu sein. Durch die Nässe hängen sie mit Bearbeitung und Saat hinterher.

Blickt man auf die nassen Felder im Nordwesten mag sich so manch einer nicht vorstellen, dass es in anderen Ecken des Landes schon wieder staubtrocken ist. Der Dürremonitor zeigte schon länger tiefrote Bereichen in einigen Teilen Nordost- und Ostdeutschlands und auch in unserer Umfrage gaben 3 % der Befragten an, bei ihnen sei es bereits deutlich zu trocken. Von Trockenheit zur Aussaat berichtet uns Nils Kroeger über Instagram. Auf seinen Feldern im LK Steinburg (Schleswig-Holstein) „staubt es schon wieder, der nächste Regenschauer wäre nicht schlecht“.

Ein Drittel kann gut Ackern

Trotz erheblicher Einschränkungen in einigen Teilen Deutschlands sind längst nicht alle Landwirtinnen und Landwirte aktuell vom Wetter in ihrer Frühjahrsbestellung eingeschränkt. So gab ein Drittel unserer Umfrageteilnehmer an, regenfreie Fenster gut zum Ackern nutzen zu können oder sogar gar keine Einschränkungen zu haben und gut im Zeitplan zu liegen.

„Wir sind noch am Gülle fahren und einarbeiten, aber wir können nächste Woche (mit dem Mais) starten. (…) Die Flächen sind alle befahrbar und so warten wir in Ruhe auf Wärme und Sonne“, schrieben die Betreiber des Siebenseenhof aus Penkum in Mecklenburg-Vorpommern via Instagram. Ähnlich sieht es auch bei Lasse Pickel aus, der mit seiner Maisaussaat nicht vor Ende April/Anfang Mai starten möchte. „Der Boden kann lieber wärmer sein und der Mais kommt gleich, als wnen das Korn so lange in der Erde liegt“, schrieb er ebenfalls via Instagram.

Besagte Wärme ist bei den Nachbarn im Süden schon angekommen. So schreibt Instagram-User David Hieslmair: „Hier bei uns im oberösterreichischen Zentralraum läuft die Maisaussaat seit einigen Tagen auf Volltouren und bei den Rüben sieht es auch gut aus. Wir haben momentan sehr gute Bedingungen, warmes Wetter und sehr gut abgetrocknete Böden.“

Nach einem wärmeren vergangenen Wochenende brachte der Wetterumsturz neue Kälte mit sich. Die weiteren Aussichten für das Wetter zur baldigen Maisaussaat haben wir euch zusammengestellt und hier eingeordnet:

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