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Ökologischer Fußabdruck

Nachhaltigkeitsstudie bescheinigt KWS Hybridroggen gute CO2 Bilanz

Ein Institut hat bundesweit die Anbaudaten von Hybridroggen, Weizen, Gerste und Populationsroggen aus den Jahren 2018 bis 2021 verglichen. Hybridroggen fiel dabei surch seine gute CO2-Bilanz auf.

Lesezeit: 2 Minuten

Der European Green Deal und die Farm-to-Fork-Strategie geben klare Ziele für eine nachhaltige Landwirtschaft in Europa vor – unter anderem die Reduktion von schädlichen Treibhausgasen. Vor diesem Hintergrund hat KWS eine Nachhaltigkeitsstudie in Auftrag gegeben, um den ökologischen Fußabdruck verschiedener Getreidearten zu untersuchen.

Das Ergebnis: Hybridroggen verursacht pro Tonne Ernteertrag rund 70 kg und damit etwa 20 % weniger CO2 als beispielsweise Weizen oder Gerste. Der Anbau von Hybridroggen könne damit einen wichtigen Beitrag leisten, um die europäischen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, werben die Einbecker.

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„Hybridroggen hat einen wesentlich geringeren Wasserbedarf als andere Getreidearten und er benötigt deutlich weniger Dünger und Pflanzenschutz, da er generell eine sehr gute Pflanzengesundheit besitzt. Die Studie bestätigt diese positiven Eigenschaften und sie zeigt, wie wichtig die Ausweitung von Anbauflächen für Roggen für eine nachhaltigere Landwirtschaft sind“, sagt Jürgen Leitzke, Leiter des Geschäftsbereiches Getreide bei KWS.

Zur Studie

Durchgeführt hat die Nachhaltigkeitsstudie Blonk Consultants. Analysiert und verglichen wurden bundesweit die Anbaudaten von Hybridroggen, Weizen, Gerste und Populationsroggen aus den Jahren 2018 bis 2021. Verschiedene Parameter dienten dazu, die jeweilige CO2 Bilanz zu messen: die Häufigkeit der Bodenbearbeitung, die benötigte Menge an Saatgut und seine Beizung, die Aufwandmenge an Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln sowie die Ernteeigenschaften (Menge und Qualität).

Hybridroggen besitzt den besten ökologischen Fußabdruck, ist wertvoll für die menschliche Ernährung und auch als Futtermittel bestens geeignet, so das Fazit von KWS. Das Unternehmen weist in dem Zusammenhang auf sein breites Portfolio verschiedener Kulturarten hin. Die Studie zeige, dass die strategische Ausrichtung, insbesondere die Entwicklung hochwertiger Hybridroggensorten voranzutreiben, richtig sei, denn eine Ausweitung der Anbauflächen für Roggen wäre ein Schritt zur Umsetzung der Ziele des Green Deal.

Allein durch Züchtungsfortschritt

Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass sich die CO2 Bilanz von Roggen allein durch Züchtungsfortschritt deutlich verbessert hat. Eine Studie des Julius-Kühn-Instituts (JKI)2 würde das bestätigen. Darin wird berichtet, dass der CO2-Fußabdruck heutiger Weizen- und Roggensorten um 13 bis 23 % niedriger ist als bei Sorten, die in den 1980er Jahren auf dem Markt waren. Dr. Peter Hofmann, Vorstand bei KWS: „Unsere modernen Hybridroggensorten werden immer leistungsfähiger, effizienter und gesünder – das Ergebnis vieler Jahre züchterischer Arbeit.“

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