Öko-Feldtage sollen ökologische und konventionelle Landwirte anziehen

Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz hat heute die Öko-Feldtage in Frankenhausen eröffnet. Zu sehen sind Innovationen in der Ökolandwirtschaft. Das Format soll helfen, die vielfältigen Strukturen, Akteure und Aktivitäten im ökologischen aber auch im konventionellen Landbau miteinander zu vernetzen.

Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz hat heute die Öko-Feldtage in Frankenhausen eröffnet. Zu sehen sind neue Wege und Innovationen in der Ökolandwirtschaft. Das Format soll helfen, die vielfältigen Strukturen, Akteure und Aktivitäten im ökologischen aber auch im konventionellen Landbau miteinander zu vernetzen.

„Es ist eine große Anerkennung für Hessen, der erste Ausrichter der bundesweiten Öko-Feldtage zu sein“, sagte Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz bei der heutigen Eröffnung der Öko-Feldtage auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen. Aus ihrer Sicht passt die Veranstaltung zur ihrer Ausrichtung für die Agrarpolitik in Hessen. Das Hessische Umweltministerium unterstützt die Öko-Feldtage finanziell mit rund 220.000 Euro aus dem Ökoaktionsplan (ÖAP) und ist Mitveranstalter. Es sei ein zentrales Anliegen der Landesregierung, den Anteil des Biolandbaus in Hessen spürbar zu steigern, so Hinz weiter. Gleichermaßen wichtig sei es ihr, dass bei der Veranstaltung ebenso für konventionelle Landwirte eine gute Möglichkeit bestehe, den Ökolandbau kennen zu lernen, sagte Hinz.

Diskussionen mit ökologisch und konventionell wirtschaftenden Landwirten

Ähnlich äußerte sich Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). „Wir freuen uns darauf, auf den ersten bundesweiten Öko-Feldtagen mit ökologisch und mit konventionell wirtschaftenden Landwirten, mit Politikern, Wissenschaftlern und Wirtschaftsvertretern die neusten Entwicklungen im Ökolandbau zu sehen und in vielen Foren zu diskutieren“, sagte er. Innovationskraft und Vielfalt seien die Stärken des Ökolandbaus, was auf den Öko-Feldtagen live zu erleben sei.

Regionale Futtermittel, Leguminosen und Nährstoffmanagement

Auf den Feldtagen werden unteranderem innovative Maschinen im Feldeinsatz gezeigt, wie etwa die Unkrautbekämpfung mit Robotern oder durch Wechselspannung. In Sonderschauen gibt es Neues über die Bio-Tierhaltung und Kompost. Praktiker, Forscher und Berater stellen Forschungsergebnisse mit starker Praxisrelevanz vor, zum Beispiel zu den Themen regionale Biofuttermittel, Leguminosen und Nährstoffmanagement. In Fachforen präsentieren Aussteller Themen wie etwa Artenvielfalt auf Ökobetrieben, ökologischer Pflanzenschutz oder Direktvermarktung. Die Besucher können sich auf den umliegenden Feldern Demonstrationsversuche zu Anbauverfahren von Weizen, Mais und Leguminosen sowie Landessortenversuche zu Kartoffeln, Silomais und Ackerbohnen anschauen.

280 Aussteller stehen bereit

Veranstaltungsort ist die Hessische Staatsdomäne Frankenhausen. Der Hof wird durch das Lehr- und Versuchsgut für Ökologischen Landbau und nachhaltige Regionalentwicklung der Universität Kassel in Witzenhausen bewirtschaftet und arbeitet seit 1998 nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Insgesamt haben sich mehr als 280 Aussteller zu den ersten Öko-Feldtagen angemeldet. Der BÖLW (Bund Ökologischer Lebensmittelwirtschaft) ist Schirmherr der Veranstaltung, die Dennree GmbH der Hauptsponsor. Der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) und der Verband der Landwirtschaftskammern (VLK) sind Partner für die Öko-Feldtage.

           

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