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Welche Folgen der Green Deal für den Rapsanbau hat

Die Farm-to-Fork-Strategie der EU beinhaltet die Halbierung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes. Inwieweit sich diese auch im Raps einsparen lassen, hat das LALLF Mecklenburg-Vorpommern untersucht.

Lesezeit: 2 Minuten

Im Rahmen der Farm-to-Fork-Strategie, die Kernelement des europäischen Green Deals ist, soll der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel bis zum Jahr 2030 halbiert werden. Inwieweit sich der Einsatz auch in Raps senken lässt, untersuchte der Pflanzenschutzdienst des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und ­Fischerei (LALLF) Mecklenburg-Vorpommern in mehrjährigen Versuchen an verschiedenen Orten im Land. Sie prüften, welchen Beitrag der chemische Pflanzenschutz an der Ertragssicherung von Raps hat. Hier einige Ergebnisse:

  • Ohne die Bekämpfung von Unkräutern kann der Ertrag von Raps im konventionellen Anbau um 24 % sinken.
  • Verzichtet man auf die Kontrolle von Schadinsekten, sind Mindererträge von 16 % wahrscheinlich.
  • Die Bekämpfung von Pilzkrankeiten hatte hingegen keinen deutlich positiven Effekt auf die Ertragshöhe.

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Einsparpotenziale im Raps vorhanden

„Einsparpotenziale im Bereich des chemischen Pflanzenschutzes sind im Raps demnach grundsätzlich vorhanden“, so Marcus Hahn, Regionaldienstleiter des Pflanzenschutzdienstes in Schwerin. „Vor allem auf Flächen mit geringem Unkrautdruck bietet es sich an, die Hacke in die Strategie zu integrieren – in unseren Versuchen hat das gut funktioniert“, ergänzt er.

Ebenfalls wurde im Versuch geprüft, wie sich ein Komplettverzicht auswirken würde. Das Ergebnis:

  • Ohne jegliche Behandlung lag der Rapsertrag bei nur noch 29 dt/ha.
  • Setzt man dagegen Herbizide und Insektizide gezielt ein, lassen sich 48,5 dt/ha erreichen.
  • Allein der ­Einsatz von Insektiziden ermöglichte in den vergangenen Jahren Mehrerträge von 4,6 bis 14,5 dt/ha.

Das heißt: ­Pauschal verringerte Intensitäten von chemischen Pflanzenschutz­mitteln ­gefährden die Ertragssicherheit von Raps enorm.

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