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Digitalisierung​

Digitaler Agrardiesel-Antrag: Hälfte der top agrar-Leser setzt noch auf Papier​-Formular

Der Agrardieselantrag kann ab 2024 nur noch digital abgegeben werden. Das ist auch jetzt schon möglich, findet aber bislang eher wenig Anklang. Das halten unsere Leser von der Online-Version.​

Lesezeit: 2 Minuten

Bis zum 30. September läuft die Frist für den Antrag auf Agrardieselrückvergütung. Mit diesem Tag endet auch ein letztes Mal die Möglichkeit, diesen in Papierform beim zuständigen Zollamt einzureichen. Denn auch vor den Hauptzollämtern macht die Digitalisierung keinen Halt und so soll nach bereits zwei Jahren Testphase, ab 2024 nur noch ein Online-Antrag möglich sein.

Digitalisierter Antrag bisher kaum etabliert

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Trotz der Möglichkeit, den Agrardiesel-Antrag bereits in digitaler Form einzureichen, scheint dieses Verfahren bisher nur auf wenigen Betrieben Anklang zu finden. So gingen im vergangenen Jahr noch 75 % aller Anträge noch in Papierform beim Amt ein.

Auch die top agrar-Community auf Instagram blieb bisher größtenteils beim gewohnten Format. Auf Nachfrage gaben 51 % der unserer Story-Zuschauer an, auch dieses Jahr noch beim Papier-Antrag zu bleiben. Nur ein Drittel nutze schon mind. ein zweites Mal die digitale Version.

Digitalisierter Antrag stößt auf geteilte Meinungen

Ob die digitalisierte Version des Agrardiesel-Antrags wirklich praktikabel ist, darüber sind sich die top agrar-Leserinnen und Leser uneinig: Auf Nachfrage über eine Instagram-Umfrage zeigten sich 21 % der User positiv gegenüber der neuen Möglichkeit. Etwa die Hälfte hält ihn jedoch für nicht nutzerfreundlich, oder kommt nicht mit der neuen Version zurecht und bleibe daher noch beim Papier.

Deutlicher wurde dies in einer gleichwertigen Umfrage über topagrar.com: Die Hälfte der 758 Teilnehmenden gab dort an, den Antrag noch einmal auf dem Papier abzugeben, weil sie nicht mit der digitalen Version zurecht kämen und 18 % sagen, der Antrag sei nicht nutzerfreundlich. Auch die Einbindung von Elster bemängelten einige Leser als sehr kompliziert.

Dennoch scheint der papierfreie Antrag, wie auch die Umfrage zeigt, nicht nur Probleme zu bereiten. So schrieb uns Silvia S. via Facebook: „Ich habe direkt vor zwei Jahren auf digital umgestellt. Nachdem ich endlich das passende Elster-Zertifikat hatte, war das Stellen des Antrages ein Kinderspiel. Rückfragen kamen auch über das Portal, Benachrichtigungen auf die Mail-Adresse und die Antworten konnten direkt im Portal hochgeladen werden.“

Auch Tobias B. (via topagrar.com) ist vom Online-Antrag überzeugt: „Ich stell seit 3 Jahren den Onlineantrag, funktioniert hervorragend. Die Daten vom Vorjahr werden automatisch übernommen und ich muss nur noch meine Dieselmengen eingeben. Nach 4 bis 6 Wochen ist das Geld da. Und das Zertifikat beim Finanzamt zu beantragen ist kein Hexenwerk.“

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