Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Newsletter
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Heftarchiv
Sonstiges

Nässe auf den Feldern Europawahl 2024 DLG-Feldtage 2024

topplus Knallharturteil zur Vorsteuer

Müssen Pauschalierer künftig Umsatzsteuer für Maschinenverkäufe abgeben?

Ein Urteil des Bundesfinanzhofes könnte für weiteren Unmut bei pauschalierenden Land- und Forstwirten sorgen.

Lesezeit: 2 Minuten

Landwirte, die ihre Umsatzsteuer bzw. Vorsteuer pauschalieren, müssen sich auf weitere Einschnitte einstellen. Der Bundesfinanzhof hat entschieden: Hilfsgeschäfte, zu denen der Maschinenverkauf zählt, fallen nicht mehr unter die Pauschalbesteuerung. Unter Hilfsgeschäften versteht man Umsätze, die zwar zur unternehmerischen Tätigkeit gehören, jedoch nicht der eigentlichen Tätigkeit des Unternehmers zuzuordnen sind, erklärt die Steuerkanzlei Ecovis.

Hilfsgeschäfte werden zur Steuerfalle

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Wenn Landwirte Wirtschaftsgüter verkaufen, die sie im Rahmen ihres land- und forstwirtschaftlichen Betriebs verwendet haben, diese aber selber keine Lieferung landwirtschaftlicher Erzeugnisse darstellen, dann sind diese der Regelbesteuerung zu unterwerfen, so Ecovis weiter. Daraus folgt: Landwirte müssen in diesem Fall die Umsatzsteuer direkt ans Finanzamt abführen. Betroffen sind Umsätze, die nicht direkt mit der landwirtschaftlichen Produktion oder damit verbundenen Dienstleistungen zu tun haben.

Bislang galt eine Vereinfachungsregelung. Danach war eine Pauschalbesteuerung erlaubt, wenn der Landwirte die verkaufte Maschine fast ausschließlich betrieblich genutzt hat (zu mehr als 95 %). Mit dem Urteil des Bundesfinanzhofes ist diese nun hinfällig.

Drohen Nachzahlungen?

„Die Vereinfachungsregelung der Finanzverwaltung muss vermutlich angepasst werden und wird künftig nicht mehr möglich sein. Allerdings sollte die Einschränkung nur mit Wirkung für die Zukunft und nicht rückwirkend erfolgen“, sagt Thomas Franke, Steuerberater bei Ecovis in Rostock (Urteil vom 17.08.2023, Az. V R 3/21).

Ihre Meinung ist gefragt

Was denken Sie über das Urteil? Haben Sie weitere Themenanregungen, Tipps oder Hinweise?

Schreiben Sie an: diethard.rolink@topagrar.com

Die Redaktion behält sich vor, Beiträge gekürzt zu veröffentlichen.

Mehr zu dem Thema

top + Willkommensangebot: 3 Monate für je 3,30€

Alle digitalen Inhalte und Vorteile eines top agrar Abos

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.