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Ökofläche in Bayern weiter gewachsen

Die vergangenen schwierigen Jahre haben viele umstellungswillige Landwirte in Bayern verunsichert. Dennoch sind 4.000 ha Ökofläche neu dazugekommen.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Ökolandbau in Bayern befindet sich weiterhin auf einem verhaltenen Wachstumskurs. Nach vorläufigen Zahlen ist die Ökofläche im Freistaat im vergangenen Jahr um mehr als 4.000 ha gewachsen.

Die Anzahl der Ökobetriebe in Bayern liegt nun bei rund 12.000. Diese bewirtschaften insgesamt nahezu 420.000 ha Fläche nach den Vorgaben des Ökolandbaus. Damit verfügt Bayern bundesweit weiterhin über die mit Abstand größte Ökofläche und die meisten Ökobetriebe. Rund jeder dritte deutsche Ökobetrieb wirtschaftet im Freistaat.

„Die weltweiten Krisen, die Inflation und die allgemeine Verunsicherung der Bevölkerung sind nicht spurlos am Ökolandbau vorbeigegangen. Doch allen Unkenrufen zum Trotz wächst der Ökomarkt in Bayern wieder,“ sagte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber.

In den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres stiegen die Umsätze mit Bio-Lebensmitteln in Bayern um rund 7 %. Neben Preissteigerungen bei Bio-Erzeugnissen sind auch gestiegene Verkaufsmengen ein Grund für diesen Anstieg. „Auch wenn der Markt verhalten wächst, ist das ein gutes Signal an unsere Landwirte, denn ein wachsender Markt bietet Potential für Neueinsteiger“, so die Agrarministerin.

Die erheblichen Erzeugerpreisschwankungen der vergangenen Jahre, die Verteuerung von Energie und Produktionsmitteln wie Dünger und Pflanzenschutz und „die landwirtschaftsfeindliche Politik der Ampel in Berlin“ hatten laut Kaniber viele Landwirte erheblich verunsichert und die Bereitschaft zur Umstellung gedämpft. „Wir halten am Ausbauziel für den Ökolandbau in Bayern von 30 % Flächenanteil bis 2030 fest“, versicherte sie.

Seit 2023 erhalten Ökobetriebe für die Beibehaltung der ökologischen Wirtschaftsweise in Bayern eine Förderung in Höhe von 312 € je Hektar Ackerfläche und von 284 € je Hektar Grünland. Jährlich fließen so rund 110 Mio. € allein in die Förderung des Ökolandbaus.

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