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Biomethan: EnBW will insolvente bmp greengas übernehmen

Mit dem Kaufangebot sollen Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten eine Fortführungsperspektive erhalten und weitere Verwerfungen im Markt für Biomethan verhindert werden.

Lesezeit: 2 Minuten

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat vor der Gläubigerversammlung am 12. Oktober 2023 in Karlsruhe ein verbindliches Angebot zur Finanzierung des Insolvenzplans für den Biomethanhändler bmp greengas GmbH abgegeben. Das teilte der Konzern am Donnerstag (12. Oktober) mit. Der Händler befindet sich seit dem 1. August 2023 in einem sogenannten Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, nachdem Ende Mai ein Antrag auf die Einleitung eines Schutzschirmverfahrens gestellt wurde.

Marktverwerfungen verhindern

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„Mit dem heutigen Angebot soll für Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten eine gute Lösung gefunden und dem Unternehmen eine Fortführungsperspektive geboten werden. Damit können auch weitere Verwerfungen im Markt für Biomethan verhindert werden, so dass der Markt sich weiter stabilisieren kann“, erklärte ein Sprecher.

Als Tochtergesellschaft der Erdgas Südwest GmbH ist die bmp greengas GmbH Teil des EnBW-Konzerns. Aufgrund eines laufenden Restrukturierungsverfahrens kann die Erdgas Südwest GmbH als Mehrheitseigentümerin kein eigenes Übernahmeangebot für die bmp greengas GmbH abgeben.

Die Höhe des abgegebenen Angebots ist aufgrund des laufenden Verfahrens nicht öffentlich und soll allen Gläubigern transparent im Rahmen einer weiteren Gläubigerversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden.

Zum Hintergrund

Die bmp greengas GmbH ist einer der größten Biomethanhändler in Deutschland. Grund für die Einleitung des Schutzschirmverfahrens war der Umstand, dass Marktverschiebungen und der Ukrainekrieg es der bmp greengas GmbH unmöglich gemacht haben, die vertraglich vereinbarten Mengen an Biomethan zu liefern. Diese Mengen sind aufgrund der dramatisch veränderten Beschaffungssituation insbesondere infolge des Ukrainekriegs für die bmp greengas GmbH nicht oder nur deutlich erschwert verfügbar gewesen. Der Händler war daher – unabhängig von den gestiegenen Preisen – nicht in der Lage, ihre Verpflichtungen gegenüber den Kunden zu erfüllen.

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