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Solarboom

Starker Zubau bei Photovoltaik, Wärmepumpen und E-Autos

Im Jahr 2023 gibt es deutliche Zuwächse bei alternativen Energien im Privathaus. Das hat der Solardienstleister Zolar ausgewertet. Interessant ist der Bundesländervergleich.

Lesezeit: 3 Minuten

Die Anzahl der in Betrieb genommenen Solaranlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland hat sich seit 2018 verfünffacht: Von 58.928 Anlagen im Jahr 2018 auf 311.511 im Jahr 2023 - allein bis einschließlich Juni. Im gleichen Zeitraum stieg der E-Auto-Zuwachs um über 500 % und der Einbau von Wärmepumpen im Neubau um knapp 30 %. Das zeigt eine Auswertung es Solardienstleisters Zolar.

„Diese positiven Zahlen finden in der Kommunikation zur Energiewende zu wenig Beachtung“, bemängelt Dr. Sarah Müller, CCO von Zolar.

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Bundesländer im 5-Jahres-Vergleich

Das Top 3 Ranking-Solaranlagen-Zubau pro 100.000 Einwohner führen im Juni 2023 die drei Bundesländer Niedersachsen (5.085 kW installierte Leistung pro 100.000 Einwohner), Rheinland-Pfalz (4.457 kW) und Bayern (4.404 kW) an.

2023 liegt das Ausbauziel der Bundesregierung für den gesamten Photovoltaik-Sektor bei 9 Gigawatt Leistung. Die Privathaushalte tragen mit einem Zubau von knapp 3 Gigawatt allein im ersten Halbjahr zu einem Drittel der Jahresziele für 2023 bei.

Starker E-Auto-Zuwachs seit 2018

236.078 E-Fahrzeuge (BEV = rein elektrische Autos) wurden bis einschließlich Juni 2023 laut Kraftfahrt-Bundesamt zugelassen. Damit lag der Anteil neu zugelassener E-Autos 2023 bei durchschnittlich 16 %. Im Vergleich zum Jahr 2018 (36.053 Fahrzeuge) haben sich die Neuzulassungen (236.078 im Juni 2023) somit mehr als versechsfacht.

Das Top 3 Ranking-E-Auto Neuzulassungen führen im Juni 2023 die Hessen an (400 Autos/100.000 Einwohner). Die Plätze zwei und drei belegen Baden-Württemberg (343 E-Autos) und Bayern (343 E-Autos).

ABER: Die Luft scheint aus dem Markt langsam zu entweichen, berichtet die ARD-Tagesschau. Das hohe Plus bei den Neuzulassungen ist vor allem auf Altaufträge zurückzuführen, die nun abgearbeitet werden. Neue Aufträge kommen offensichtlich nicht mehr so viele rein wie im vergangenen Jahr. Das Interesse an Elektroautos hat seit dem Ende der üppigen Subventionen zu Beginn des Jahres nachgelassen. So stellte der Vizepräsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) Thomas Peckruhn fest, dass branchenweit bei fast allen Herstellern die Auftragseingänge 30 bis 50 % unter denen des Vorjahrs liegen.

Das rückläufige Interesse war im ersten Halbjahr bereits bei den Plug-in-Hybriden zu sehen. Mit nur noch etwas mehr als 79.000 Neuzulassungen ist der Markt hier förmlich eingebrochen gegenüber den drei Vorjahren. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Absatz mehr als halbiert.

52 % Wärmepumpen in neuen Ein- und Zweifamilienhäusern

Die stark emotionalisierte Wärmepumpe wurde allein im Jahr 2022 zu 52 % in neu fertiggestellten Ein- und Zweifamilienhäusern eingebaut. Betrachtet man den Zubau der Wärmepumpen von 2018 (44.174) bis Dezember 2022 (57.142) sieht man einen Anstieg von 29 %.

Das Top 3 Ranking-Wärmepumpen (WP) führt bei neu gebauten Ein- und Zweifamilienhäusern im Jahr 2022 Brandenburg an (103 WP pro 100.000 Einwohner). Die Plätze 2 und 3 belegen Bayern (101 WP) und Rheinland-Pfalz (93 WP).

Insgesamt sind seit 2018 allein in neugebauten Ein- und Zweifamilienhäusern rund 251.409 Wärmepumpen installiert worden. Gerade in Kombination mit einer Solaranlage und Batteriespeicher lassen sich laut Zolar die Betriebskosten einer Wärmepumpe bei privaten Haushalten um 35 % reduzieren, CO₂-Emissionen sogar um 50 %.

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