top agrar plus Nationaler Emissionshandel gestartet

Unterschiedliche Kritik zum neuen CO₂-Preis auf Diesel und Heizöl

Seit Anfang des Jahres müssen Kunden einen CO₂-Aufpreis bei Diesel, Öl oder Gas zahlen. Während die ersten einen sofortigen Stopp fordern, würden andere den Preis gern erhöhen.

Schon wenige Tage nach dem Start des nationalen Emissionshandels in den Sektoren Wärme und Verkehr gibt es herbe Kritik an dem neuen Klimaschutzinstrument. Mit diesem wird auf fossile Brenn- und Kraftstoffe erstmals ein CO₂-Preis erhoben. Er habe zum Jahreswechsel die Kraftstoffpreise pro Liter um bis zu 40 Cent steigen lassen, kritisiert die Bayernpartei. Aber auch Heizen würde mitten im Winter teurer. Die Bayernpartei bezeichnet das Instrument daher als unsinnige und unverhältnismäßige Belastung der Bürger, gerade auch der ökonomisch schwächeren. Hinzu käme, dass die Republik - ausgelöst durch die Corona-Maßnahmen - am Beginn einer sehr schweren wirtschaftlichen Krise stehen dürfte. Daher fordert die Partei, die CO₂-Abgabe zumindest vorübergehend auszusetzen oder sie sogar ganz abzuschaffen.

CO₂-Preis zu niedrig

Ganz anders argumentiert die Klima-Allianz Deutschland: „Der CO₂-Preis kann einen sehr wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Jedoch hat die Bundesregierung die Chance verpasst, ein klimapolitisch wirksames und sozial gerechtes Modell auf den Weg zu bringen. Sie muss nun dringend nachbessern”, fordert Geschäftsführerin Dr. Christiane Averbeck.

Die Allianz kritisiert, dass der CO₂-Preis lediglich mit wenigen Cent mehr an Kosten für klimaschädliches Benzin und Heizöl starte. Allen Experten sei klar, dass der im Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) bisher vorgesehene Preispfad zu...

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