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Artenschutz bei der Windenergie

Vogelsterben in Windparks durch Einsatz von Kamerasystem reduziert

Das Kamerasystem Identiflight erkennt, wenn geschützte Vogelarten im Anflug sind. Damit lassen sich Windräder rechtzeitig vor einer Kollision abschalten.

Lesezeit: 2 Minuten

Eine unabhängige Studie aus den USA zeigt, dass der Einsatz der Vogeldetektionstechnologie „Identiflight“ zu einer 82-prozentigen Reduzierung der Todesfälle von Adlern führte. Die Untersuchung hat der Peregrine Fund in Zusammenarbeit mit Western EcoSystems Technology, Inc. und dem US Geological Survey an einem Windparkstandort in Wyoming durchgeführt. Dr. Chris McClure, Director of Global Conservation Science beim Peregrine Fund und Hauptautor dieser Studie, merkte an: „Wenn sich diese Technologie weiterentwickelt und verbessert, hat sie das Potenzial, den Greifvogelschutz rund um den Globus stark zu beeinflussen.“

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Das Identiflight-System wird in Projekten auf der ganzen Welt kommerziell eingesetzt und hat bereits über 2,2 Mio. Adlerspuren aktiv verfolgt und dokumentiert. Die Zahl der dokumentierten Bilder steigt jedes Jahr um mehr als 10 Millionen, wobei über 47 Mio. Bilder von geschützten Arten gesammelt wurden. Mit jedem Bild wird das Identiflight-System genauer und robuster.

Quinn fügte hinzu: „In der Zeit seit der Fertigstellung dieser Studie sind neue Vogelarten hinzugefügt worden, um die globalen Anforderungen besser zu erfüllen, darunter Rot- und Schwarzmilane, Steinadler, Weißkopfseeadler, Schreiadler und Kondore."

Wie Identiflight funktioniert

Das Identiflight-System verbindet künstliche Intelligenz mit optischer Technologie zur Erkennung von Adlern und anderen geschützten Vogelarten. Software und neuronale Netzwerktechnologien verarbeiten die Bilder, um innerhalb von Sekunden 3D-Position, Geschwindigkeit, Flugbahn und geschützte Arten von Interesse zu bestimmen. Die Identiflight-Türme arbeiten als autonomes System, das bestimmte Turbinen, die eine Gefahr für den Vogel darstellen könnten, erkennt, klassifiziert und einschränkt. Das System erkennt einen Vogel in bis zu einem Kilometer Entfernung und klassifiziert ihn in Echtzeit als geschützte Art, wie z. B. einen Adler (oder nicht). Die Identiflight-Türme können so positioniert werden, dass sie mehrere Turbinen in einem einzigen Windpark abdecken. Wenn sie als Netzwerk mit überlappender Luftabdeckung installiert werden, arbeiten die Systeme zusammen, um den größtmöglichen Schutz für die Vogelaktivität in dem Gebiet zu bieten.

Weitere Informationen über Identiflight finden Sie unter www.Identiflight.com.

Identiflight ist auch in deutschen Windparks im Einsatz. Welche Erfahrungen Praktiker gemacht haben, lesen Sie in dem Beitrag: „Kamera an Anlage: Rotmilan im Anflug!

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