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Trotz Herdenschutzhunden: Ohrdrufer Wölfe reißen wieder Schafe

Auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf (Thü) hat wieder ein Wolfsrudel zugeschlagen, drei Herdenschutzhunde konnten das nicht verhindern. Auch in MV hat sich die Zahl der Wölfe verdoppelt.

Lesezeit: 2 Minuten

Auf dem Truppenübungsplatz bei Ohrdruf (Thüringen) haben vermutlich Wölfe erneut sechs Schafe und Ziegen der Agrargenossenschaft "Drei Gleichen" in Mühlberg gerissen. Mindestens acht Schafe und Ziegen wurden durch Bisse in Hals und Flanken so stark verletzt, dass sie möglicherweise in den nächsten Tagen geschlachtet werden müssen, meldet der MDR.

Der zuständige Schäfer wurde nachts informiert, dass hunderte versprengte Schafe auf einer Straße Richtung Gotha seien. Die eingezäunte Weide war leer, hier habe er nur noch abgenagte Knochen und Blutspuren entdeckt. Als er diesen folgte, fand er weitere verendete Tiere. Auch seine drei Herdenschutzhunde hätten das Wolfsrudel nicht stoppen können.

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Das Rudel in Ohrdruf steht seit langem unter Beobachtung, da die Wölfe ihrem Nachwuchs Fähigkeiten zum Riss von Nutztieren weitergeben und sich daher nicht von Zäunen und Schutzhunden abhalten lassen.

Zahl der Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern verdoppelt

Einen neuen Rissrekord meldet unterdessen Mecklenburg-Vorpommern. So habe es in den in den ersten zehn Monaten des Jahres rund 400 gerissene Nutztiere gegeben. Insgesamt gab es 80 Vorfälle, berichtet der NDR, was laut Agrarministerium annähernd eine Verdopplung gegenüber Vorjahr sei.

Die Rissvorfälle in diesem Jahr wurden laut Ministerium vor allem in den Kreisen Ludwigslust-Parchim, Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald sowie im Altkreis Nordvorpommern registriert. Dort gibt es die meisten Rudel, Wolfspaare und Einzeltiere. Weniger betroffen waren Nutztierhalter in Regionen ohne erfassten Wolfsrudel, etwa in Nordwestmecklenburg und im Westen des Landkreises Rostock. Keinen einzigen Raubtierangriff auf Rinder, Schafe oder Ziegen gab es lediglich auf Inseln wie Rügen, Poel und Hiddensee.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es laut Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) elf Wolfsrudel, drei mehr als 2019, so der NDR weiter. Neue Rudel, in der Regel mit drei bis elf Tieren, wurden aus den Regionen Billenhagen bei Tessin an der Grenze der Landkreise Rostock und Vorpommern-Rügen, um Eichhorst bei Neubrandenburg und um Laasch (Ludwigslust-Parchim) gemeldet. Landesweit konnten innerhalb der Rudel 21 junge Wölfe nachgewiesen werden, allein sieben Welpen bei Billenhagen.

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