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RTL-Moderator Peter Kloeppel zu Landwirten: "Erklärt, was und warum Ihr es tut"

Kühler Kopf, Chefmoderator und Milchtrinker: Dass RTL-Gesicht Peter Kloeppel einmal Agrarwissenschaft studiert hat, wissen wohl die wenigsten. Im Interview erzählt er, wie er auf die Branche blickt.

Lesezeit: 3 Minuten

Ein bekanntes Gesicht: Peter Kloeppel (65) ist in der Stadt groß geworden. Er studierte Agrarwissenschaften in Göttingen. Heute lebt der mehrfach mit Medienpreisen ausgezeichnete Journalist im Rheinland und moderiert die Nachrichtensendung „RTL aktuell“.

Herr Kloeppel, Sie sind das Gesicht von „RTL aktuell“. Was viele nicht ­wissen: Sie kennen sich auch aus­gezeichnet mit Ferkeln aus …

Kloeppel: Das stimmt, Ende der ­70er-Jahre habe ich Agrarwissenschaften studiert, genauer Tierproduktion. In den letzten Semestern wurde allerdings die Journalismus-Idee konkreter. Ich habe gern gelesen, erklärt und hatte das Gefühl, dass es immer mehr Menschen gibt, die mit der Landwirtschaft wenig zu tun haben. Deshalb ging ich nach der Uni an die Hamburger Journalistenschule. Dann kam ein Prak­tikum bei RTL dazwischen und die Frage, ob ich als Korrespondent nach Bonn gehen möchte – eine einmalige Chance, zu der ich „Ja“ gesagt habe. Ich schaue aber noch heute gerne, was ­gerade auf dem Feld passiert.

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Wie sehen Sie das Image der ­Landwirtschaft in den Medien?

Kloeppel: Medien gucken grundsätzlich genauer und auch kritischer hin. Ich denke, dass Landwirte generell ein gutes Image haben, sich aber auch jeden Tag aufs Neue bewähren ­müssen. Und das trotz sich erschwerender Produktionsbedingungen. Wenn Landwirte mich fragen, „Was können wir tun?“, empfehle ich: Erklärt, was Ihr tut und warum Ihr es tut.

An Ihrer ehemaligen Hochschule ­haben Sie die Begrüßungsrede für Erstsemester gehalten. Was war Ihr Rat?

Kloeppel: Mit offenen Augen und ­Ohren in die Welt hinauszugehen und flexibel zu bleiben. Wenn man an dem festhält, was seit 100 Jahren so ­gemacht wird, hat man es in un­serer heutigen Gesellschaft schwer. Man muss auf Herausforderungen ­reagieren, sich weiterbilden, aus­tauschen und seine Nische finden.

Sie haben schon viele Politikgrößen und Staatsoberhäupter interviewt – wie behalten Sie in schwierigen ­Gesprächen einen kühlen Kopf?

Kloeppel: Einen kühlen Kopf bewahrt man am besten, wenn man den Kopf vorher kühlt. Deshalb ist mir eine gute Vorbereitung sehr wichtig. Mir hilft ­zudem der Gedanke: Mein Gegenüber ist trotz seiner Position auch nur ein Mensch, der mal schlechte Tage hat oder nervös ist. Daher versuche ich, es für uns und die Zuschauer interessant zu machen. Mein Ziel ist, etwas zu lernen. Ich gehe nicht nur hin, weiß schon alles und will das bestätigt haben.

Was darf in Ihrem Kühlschrank nicht fehlen?

Kloeppel: Milch würde ich wirklich sehr vermissen.

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