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Kooperationen in der Landwirtschaft: Eine GbR, wie ein gutes Puzzle

Die Consus-GbR im südlichen Niedersachsen besteht seit drei Jahren und bewirtschaftet insgesamt 237 ha. Die Konstellation der Gesellschaft ist ungewöhnlich, funktioniert aber gut.

Lesezeit: 2 Minuten

Das Trio aus dem südlichen Niedersachsen kennt sich schon lange. Bereits ihre Väter teilten sich Maschinen. Auch Erle Kristin Kirk, Hilko Drücker und Hans-­Hermann Hoffmann war der Gedanke der Kooperation nicht fremd. Nachdem sie jeweils die elterlichen Betriebe übernommen hatten, bewirtschafteten sie ihre Flächen ebenfalls mit gemeinsamen Maschinen weiter. Dabei stellten sie fest, dass eine engere Kooperation ein Gewinn für alle sein könnte. Ihre Interessen ergänzen sich ideal:

  • Kirk und Drücker sind beide Gesellschafter einer 107 ha Geschwister-GbR, jedoch selbst nicht in der Landwirtschaft tätig. Beide arbeiten in einer Bank. Verpachten stand nicht zur Diskussion. Der Betrieb sollte weiter bewirtschaftet werden.

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  • Hoffmann, gelernter Landwirt mit 130 ha Acker- und Grünland, suchte Entwicklungsmöglichkeiten.

Da die Zusammenarbeit zuvor für beide Seiten schon reibungslos funktioniert hatte und eine gute Vertrauensbasis bestand, entschlossen sie sich ihre Betriebe komplett zusammenzulegen und die Consus-GbR zu gründen, benannt nach dem römischen Erntegott. Eine Gesellschafterin ist die Geschwister-GbR von Kirk und Drücker, der andere ist Hoffmann. Die GbR betreibt ausschließlich Ackerbau mit überwiegend Weizen. Zuckerrüben, Raps und Mais komplettieren die Fruchtfolge. Für den Gründungsprozess wendeten sie sich an die Berater der BB Göttingen.

Kein Sprint, ein Marathon

Vom Entschluss bis zur rechtskräftigen Umsetzung ist ein ganzes Jahr vergangen. Ab dem 1.7.2018 hatte die GbR dann auch auf Papier Bestand. Ein weiteres Jahr ging noch ins Land um beim ersten Jahresabschluss den Verteilungsschlüssel zu berechnen. Die Erträge der einzelnen Schläge spielten hierfür eine Rolle, aber auch die Bewertung der eingebrachten Maschinen. „Letztlich hat es sich wie ein gutes Puzzle zusammengefügt“, resümiert Drücker. In den Arbeitsspitzen, zum Beispiel zur Erntezeit, steigt er auch mit auf den Trecker. Kirk übernimmt eher die Aufgaben in der Buchhaltung.

Zukunftsperspektiven

Die strategischen Entscheidungen treffen die drei immer gemeinsam, aber im Alltag trägt Hoffmann die Verantwortung. Hoffmann sieht viele Vorteile im Ein- und Verkauf. Durch größere Mengen sind bessere Konditionen möglich. Auch die Maschinenauslastung hatten sie noch mal optimiert. Und durch den Zusammenschluss müssen Ausgaben und Arbeitsstunden nicht mehr kompliziert abgerechnet werden. In Zukunft würden die drei gern weiter wachsen. Flächen sind jedoch knapp, daher sind sie auch offen für einen möglichen weiteren Partner.

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