Reaktion auf Bauernproteste

Merkels Landwirtschaftsgipfel soll am 2. Dezember stattfinden Premium

Bundeskanzlerin Angela Merkel will am 2. Dezember zum Landwirtschaftsgipfel ins Kanzleramt laden. Von dem Termin soll eine Signalwirkung für die Landwirtschaftspolitik ausgehen.

Für den von Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeschlagenen Landwirtschaftsgipfel ist der 2. Dezember als Termin reserviert. Ort wird das Kanzleramt sein, heißt es aus gut informierten Kreisen gegenüber top agrar. Weitere Details zur Organisation und zu den Teilnehmern wolle Merkel diese Woche mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner festlegen, heißt es weiter.

Die Idee zu dem Gipfel auf hochrangigster Ebene war am 22. Oktober, dem Tag der bundesweiten Bauernproteste in der Fraktionssitzung der CDU/CSU-Fraktion aufgekommen. Merkel und Klöckner hatten dort angekündigt, dass...

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Landwirtschaftsministerin Klöckner hat mit dem Bauernverband über die verfahrene agrarpolitische Lage nach den Bauernprotesten beraten. Auch mit dem Umweltministerium deuten sich wieder Gespräche...

Nach den deutschlandweiten Protesten von Bauern nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Agrarpolitik in die Hand. Sie will mit Agrarministerin Klöckner zu einem Landwirtschaftskongress einladen.

Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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Diskussionen zum Artikel

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von Siegfried Mantel

Landwirtschaft Kongress und Gipfel

Und wenn ich nicht mehr weiter weis dann gründ ich einen Arbeitskreis ", ich hoffe nur, dass unsere Organisation Land schafft Verbindung auch in entsprechender Zahl eingeladen wird, nachdem am Sonntag 10. November in Hannover eine Wahl stattgefunden hat, und dass dort auch Leute dabei sind, die entsprechend Rückgrat haben und auch die fähig sind die Machenschaften des Umweltministeriums aufdecken bzw. die entsprechenden Fragen stellen, bezüglich der Anzahl der Brunnen bezüglich der Auswahl und dann auch bezüglich der Mischwassereinleitungen und der undichten Kanalisation, da müssen alle Stickstoffquellen auf den Tisch und vor allen Dingen muss der Regierung klargemacht werden, dass die Landwirtschaft nicht der Alleinschuldige ist, das hat sich ja aufgrund einiger Untersuchungen zum Beispiel auch bei der Antibiotikageschichte herausgestellt. Des weiteren muss man der Regierung fragen, warum man nicht den Hinweisen des Umwelt Kommissars gefolgt ist und eine Lösung wie in den Niederlanden gemacht hat seit 1992, alles direkt einarbeiten ist ja alles technisch sei 92 problemlos gelöst und kein bürokratisches Monster, in komischerweise wurde er die Niederlande nicht abgemahnt mit der Androhung einer Strafzahlung. Und die Regierung muss dazu verpflichtet werden, dass auch der Bevölkerung zu sagen und auch, dass jeder der auf die Toilette geht jeden Tag Stickstoffemissionen verursacht, weil das der deutsche Ottonormalverbraucher ja im Normalfall nicht weiß, weil er bei Biologie in der Schule geschlafen hat, damit das Bauernbashing, ein Ende nimmt. Die Landwirtschaft muss dann auch die Frage bezüglich der Insekten stellen, was der Staat mit den Autofahrern macht, ob das Autofahren wegen der Insekten dann in Zukunft verboten wird, denn man muss sich vorstellen wenn ein Auto mit 130-150 über die Autobahn fährt dann lädt es viele Insekten auf, habe in meinen besten Zeiten 100.000 km gefahren und da musste man manchmal zweimal am Tag im Sommer die Scheibe sauber machen. Man muss also berücksichtigen dass in den letzten Jahren und Jahrzehnten schon viele Insekten alleine durch die Autos kaputt gegangen sind, da ist ein Mähwerk das mit 10-15 km über die Wiese fährteigentlich kein Problem mehr, normalerweise gehen die Insekten dann ja schon alleine durch die Geräuschkulisse und die Vibrationen weg, wobei in einem Hochleistungsgrünland der Ehrlichkeit halber wahrscheinlich kaum Insekten vorhanden sind die auf Blütenn gehen weil keine Blüten(Gras, Klee und Luzerne) vorhanden sind, das ganze trifft auch für Bio Betriebe zu denn die blühenden Wiesen gibt es ja schon seit 40 Jahren eigentlich nur bei schlechten Landwirten oder eben bei Bauern die Heu machen. Ebenso muss man natürlich über die Lichtverschmutzung und auch über die Windräder reden, und den Städtern und den Kommunen eigentlich erklären dass sie nicht nur Dauergrünpflanzen pflanzen dürfen und Steingärten anlegen, denn die Landwirte haben schon sehr vielen freiwilligen Leistungen mit Randstreifen und Blühflächen in Deutschland gemacht, ich glaube da haben erst mal die anderen Nachholbedarf. Und man muss den Herrschaften unmissverständlich erklären dass man bezüglich neuer Gesetze dann auch die Überprüfung von den Verwaltungsgerichten und auch beim BGH durchziehen wird, das hat der Bauernverband die ganzen Jahre versäumt, sich Respekt zu verschaffen, das ist wie mit kleinen Kindern, die Regierung testet die Bauern aus, wie weit sie gehen kann und erst dann wenn die Regierung welche auf die Finger bekommt wird sie respekt vor den Bauern haben, notfalls ist es natürlich erforderlich dass man nach Brüssel geht weil dafür ist der europäische Gerichtshof ja auch da, und da kriegen ja auch solche Typen wie der Verkehrsminister mal eine vorn Latz gedonnert. Das muss man diesen Leuten klarmachen und vor allen Dingen diesen Frauen angefangen bei der Kanzlerin die sich schämen sollte, dass sie aus einem Land mit großer Landwirtschaft kommt und keinen Bezug dazu hat, aber sie hatte angeblich auch nichts mit dem Sozialismus zu tun gehabt, obwohl sie bei den Pionieren in wichtiger Position war. Den zwei anderen Damen muss man dann ganz klare fachliche Fehler vorhalten, und fragen was und wann sich etwas ändern und zurücknehmen wollen, oder ob sie populistische Politik machen wollen, was sie ja der AFD vorwerfen, aber sie fahren ja dann auf dem Gleis der Grünen, hat man gestern wieder bei dem Herrn Söder im Talk bei Anne Will gemerkt, und hoffentlich haben unsere Kollegen Landwirte so viel Grips, dass sie diesen Damen auch erklären, dass eben nur 25 % der Wähler sind die Grünen wählen und das sind von der Bevölkerung mal gerade 17-20 %(je nach Wahlbeteiligung) und der Rest hat eine andere Meinung, und sie können ja gerne einen Berufsstand der insgesamt auch 1 Million Beschäftigte mit allen vor und nachgelagerten Bereichen hat in Deutschland kaputtmachen, dann wird eben alles von woanders geholt, wie zum Beispiel die Firma Lidl ihre Cornichons Gürkchen schon komplett im Glas aus der Türkei bekommt, und dort spielen die Umweltstandards keine Rolle. Ich es in der Türkei selbst gesehen wo im Gemüsebau, Wasser aus bis zu 300 m tiefen hochgepumpt wird, in Regionen wo es total trocken(Jahresniederschlag 300 mm) ist dann versalzen die Böden und wenn nichts mehr wächst bleiben die brach liegen und es wird Wüste, dann zieht die Karawane einfach weiter, da gibt es Kuhbetriebe mit 20.000 Kühen da läuft die Gülle nur in eine Erdlagune, aber da wird dann ein schöner Käse produziert und der wird auch nach Europa exportiert, weil nur fertige Waren exportiert werden dürfen, keine unverarbeiteten Landwirtschaftsprodukte, d. h. das Geschäft machen die Konzerne(der Milchviehbetrieb gehört natürlich auch einem Konzern), und das muss auf den Tisch, dass es eine Schweinerei ist wenn ein Lidl von Bioland spricht, mit viel Propaganda im Laden darstellt, aber den Konsumenten täuscht, weil er bei seinen Standardprodukten dann Ware einkauft, die auf untererstem Umwelt- und Sozialniveau produziert wird.

von Hans-Gottfr. Gresshöner

Lichtblick

Ich sehe den Landwirtschaftsgipfel sehr positiv und hoffe,unsere Vertreter können auch mit der Kanzlerin direkt ins Gespräch kommen. "Bauer Willi" hatte schon ein Einführungsreferat im Reichstag vor der CDU/CSU Fraktion gehalten.

von Wilhelm Grimm

"Die Botschaft hör` ich wohl,

allein mir fehlt der Glaube".

von Willy Toft

Wir können uns gerne mit einbringen, denn es muss alles machbar sein, sonst geht ....

alles den Bach runter! Es geht um unsere Zukunft als Landwirte, nicht um Parteipolitisches Geschachere. Wir arbeiten schon 10.000 Jahre mit der Natur, sind Naturnutzer, genau wie jeder andere Mensch, wir kennen die Jahreszeitlichen Belange, und werden bestimmt alles dafür tun, dass unser wertvollstes Gut, der Boden und das saubere Grundwasser weiterhin Bestand hat, für die nachfolgenden Generationen! So war es immer, wir haben die Höfe nur von unseren Kindern geliehen, so wird es in der Landwirtschaft vorgelebt, und das ist schon "Nachhaltig", denn ehe wir etwas wegschmeißen, ist es bestimmt wirklich gebraucht worden. Effizienz und Nachhaltigkeit kann bei uns abgeschaut werden, laden sie uns zu dem Gesprächskreis ein, wir von der LSV kommen gerne!

von Albert Maier

Ein ERFOLG der Schlepperdemos.

Und der DBV wird am Tisch sitzen und den Erfolg zum Misserfolg umswitchen!

von Gregor Grosse-Kock

Landwirtschaftgipfel

Unsere Politiker erfinden viele Probleme vom Anzweifeln bis zu Unwahrheiten.,es wird nichts ausgelassen. Diese unsachliche Art ist einfach nur, alle Probleme kommen aus der Politik die nicht mehr beseitigt werden können. Weil Sachargumente nicht zählen.

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