Staatsanwalt ermittelt gegen Wiesenhof wegen Subventionsbetrug

Die Negativschlagzeilen über den Wiesenhof-Standort Möckern reißen nicht ab: Nachdem die Veterinäre den Schlachthof Anfang der Woche für zwei Tage wegen möglicher Hygieneverstöße stillgelegt hatten, gibt es nun den Verdacht des Subventionsbetrugs und der Untreue. Wiesenhof soll jahrelang Exportzuschüsse kassiert haben, ohne über die erforderlichen Zulassungen zu verfügen.

Die Negativschlagzeilen über den Wiesenhof-Standort Möckern reißen nicht ab: Nachdem die Veterinäre den Schlachthof Anfang der Woche für zwei Tage wegen möglicher Hygieneverstöße stillgelegt hatten, gibt es nun den Verdacht des Subventionsbetrugs und der Untreue. Wiesenhof  soll jahrelang Exportzuschüsse kassiert haben, ohne über die erforderlichen Zulassungen zu verfügen. Demnach gehe es um Millionenbeträge. Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Magdeburg jetzt Ermittlungen aufgenommen.
 
In einer schriftlichen Stellungnahme habe der Geflügelproduzent die Ermittlungen auch bereits bestätigt. Den  Vorwurf zu unrechtmäßig empfangenen Subventionen weist Wiesenhof aber zurück. Man gehe daher von der Einstellung des Verfahrens aus. Weitere Details sind noch nicht bekannt. Da der Staatsanwaltschaft noch nicht alle Unterlagen vorliegen, will sie sich noch nicht dazu äußern. (ad)

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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