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Wirtschaftsbündnis will Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel 2022 erarbeiten

Die Koordinationszentrale Handel Landwirtschaft (ZKHL) will 2022 eine Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel aus Deutschland entwickeln. Für Transparenz sollen zehn feste Maßstäbe sorgen.

Lesezeit: 3 Minuten

Die Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft e.V. (ZKHL) startet zu Jahresbeginn mit der Entwicklung und Umsetzung der von ihr anvisierten Herkunftskennzeichnung „Frische Lebensmittel aus Deutschland“. Die Kennzeichnung soll laut ZKHL entlang der gesamten Lebensmittelkette für Fairness, Transparenz und marktgerechte Preise stehen und auch den Verbrauchern Sicherheit und Orientierung beim Einkauf bieten. Außerdem sollen die Arbeitsgruppen Milch und Schwein im Januar ihre Arbeit unter dem Dach der ZKHL aufnehmen.

Für ihre Arbeit und die möglichen Vereinbarungen zwischen Handel und Landwirtschaft hat die ZKHL zehn Bewertungsmaßstäbe festgelegt. Alle Maßnahmen würden ausnahmslos darauf überprüft, ob sie auf die Kriterien einzahlen, heißt es bei der ZKHL. Die Bewertungsmaßstäbe sollen eine Transparenz bei der Arbeit der ZKHL herstellen und die gemeinsam erzielten Ergebnisse messbar machen.

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ZKHL-Bewertungsmaßstäbe für Maßnahmen:

  1. Tragen sie zur Verbesserung der Zusammenarbeit in der Lieferkette bei?
  2. Verbessern sie die Effizienz und Wertschöpfung in der Lebensmittelkette insgesamt?
  3. Leisten sie einen Beitrag zur Zukunftssicherung der Landwirtschaft und stärken sie die Position der landwirtschaftlichen Erzeuger?
  4. Berücksichtigen sie in angemessener Weise die Interessen der Marktbeteiligten in der Lieferkette?
  5. Bringen sie erkennbaren Nutzen für die Verbraucher?
  6. Folgen sie den Prinzipien der freien sozialen Marktwirtschaft und den Grundsätzen eines unverfälschten Wettbewerbs im Rahmen der nationalen und EU Gesetzgebung?
  7. Leisten sie einen Beitrag zu mehr Wertschätzung von Lebensmitteln, Landwirtschaft und der Lebensmittelkette?
  8. Fördern sie die regionale und nachhaltige Erzeugung und Vermarktung von Agrarprodukten und Lebensmitteln?
  9. Leisten sie einen Beitrag zur Ressourceneffizienz und zum Klimaauftrag der Land- und Ernährungswirtschaft?
  10. Tragen sie zur Vermeidung von Verlusten und einer optimalen Kreislaufwirtschaft in der Lebensmittelkette bei?

ZKHL hat nun 10 Mitglieder

Zum Jahreswechsel hat die ZKHL mit dem Zentralverband der deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) und der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch e.V. (VEZG) außerdem zwei neue Mitglieder aufgenommen. Bisher gehörten der ZKHL die acht Gründungsmitglieder Deutscher Bauernverband (DBV), Deutscher Raiffeisenverband (DRV), Handelsverband Deutschland (HDE), Bundesverband des Lebensmittelhandels (BVLH), Handelsvereinigung für Marktwirtschaft (HfM), Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO), Wirtschaftswissenschaftliches Institut der Agrarwirtschaft (WWA) und Verein information.medien.agrar (i.m.a) an.

Neues Netzwerk Agar will auch mitarbeiten

In der ZKHL mitarbeiten will auch ein Teil der Verbände, die 2021 den Agrardialog mit dem Handel vorangetrieben haben. Dafür haben sich im Dezember acht Organisationen unter dem Namen „Netzwerk Agrar“ zu einem Verein zusammen geschlossen. Dazu gehören die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch e.V., Netzwerk Sauenhaltung Schleswig-Holstein e.V., VzF GmbH, VzF e.V., Bauernverband Nordostniedersachsen e.V., Landwirtschaft verbindet Deutschland e.V., Kreislandvolkverband Friesland e.V. und Land schafft Verbindung e. V.

Fünf Agrardialog Verbände lehnen Zusammenschluss ab

Gegen eine Teilnahme bei der ZKHL haben sich hingegen die fünf im Agrardialog engagierten Verbände die Freien Bauern (FB), die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), das European Milk Board (EMB) und die MEG Milch Board entschieden.

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