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topplus Insekten im Futter

Bund fördert Projekte zur Insektenverwertung mit 7,6 Mio. €

Einen Fokus legt das BMEL dabei speziell auf die Verwendung von Insekten im Ökosektor. Nach Auffassung von CDU-Agrarpolitiker Albert Stegemann setzt das Ressort damit aber die falschen Prioritäten.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Ampel sieht offenbar großes Potenzial für Insekten als Futtermittel. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hervorgeht, stellt allein das Bundeslandwirtschaftsministerium im Jahr 2023 knapp 2,7 Mio. € an Haushaltsmitteln zur Erforschung und Nutzung von Insekten als Futtermittel für Nutztiere zur Verfügung, darunter 532.250 € im Bundesprogramm Ökologischer Landbau. Weitere 4,9 Mio. € sind dieses Jahr im Haushalt des Bundesforschungsressorts für Vorhaben im Bereich der „Bioökonomie mit der Einbindung von Insekten in Prozessen“ reserviert.

Keine Bedenken gegen Futterinsekten

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Wie die Bundesregierung weiter ausführt, gibt es grundsätzliche keine Bedenken gegen die Verfütterung von Nutzinsekten an Tiere in Aquakultur, Geflügel und Schweine. Voraussetzung sei, dass das verarbeitete tierische Protein nach den allgemeinen Bedingungen und Vorschriften des Futtermittelrechtes hergestellt wurde.

Die Ampel befürwortet unterdessen eine Unterscheidung von ökologischen und konventionell erzeugten Insekten. Nach ihrer Auffassung werden damit insbesondere im Futtermittelbereich neue Möglichkeiten ökologischer Proteinquellen geschaffen.

Stegemann: Özdemir setzt auch bei Insekten falsche Prioritäten

Darüber kann der agrarpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Albert Stegemann, nur den Kopf schütteln. „Oberste Priorität bei Minister Cem Özdemir hat in erster Linie eine Unterscheidung zwischen biologisch und konventionell hergestellten Insekten. Allein über eine halbe Million Euro an Fördermitteln stellt Minister Özdemir nur für Öko-Insekten aus seinem Haushalt dafür zur Verfügung“, konstatierte Stegemann.

Er bedauert, dass die Bundesregierung darüber hinaus aber keine verwertbaren Aussagen zu den Chancen und Möglichkeiten für Tierhalter trifft, Insekten als Futtermittel zu nutzen. „Hier gibt es nach wissenschaftlichen Erkenntnissen durchaus Potenziale, bestimmte Futtermittelimporte einzusparen“, gibt der CDU-Politiker zu bedenken. Nach seinem Dafürhalten setzt Özdemir aber auch beim Thema Insekten-Nutzung die vollkommen falschen Prioritäten.

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